Gulden, Meingoz
belegt seit
22.10.1264 belegt bis
21.5.1257 Beruf
Ritter, Amtmann, Ministerial GND-Explorer
1393886302Andere Namen
Weitere Namen
Gulden von Homberg, Meingoz
Wirken
Funktion
- Homberg (Ohm), Amtmann, 1264
Lebensorte
Homberg (Ohm)
Familie
Verwandte
- Gulden, Johann <Bruder>, belegt 2.1.1250–29.11.1276, Schultheiß
- Gulden von Grünberg, Meingoz <Bruder>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, Amtmann (prefectus) von Homberg/O. 1264 Oktober 221, nennt sich demgemäß Gulden von Homberg2 so wie sich sein Bruder Johann nach seinem Amtsort Johann Gulden von Grünberg nennt3. Beide Brüder sind Urkundenzeugen der Landgräfin Sophie 1257 Juni 304. Meingoz wird von ihr und Landgraf Heinrich I. im hessisch-mainzischen Frieden von Langsdorf 1263 September 10 als ihr Bürge gegenüber Erzbischof Werner von Mainz benannt5. 1269 Mai 21 bezeichnet ihn Landgraf Heinrich zusammen mit Johann Gulden als seinen Ministerialen6.
Ritter, Amtmann (prefectus) von Homberg/O. 1264 Oktober 221, nennt sich demgemäß Gulden von Homberg2 so wie sich sein Bruder Johann nach seinem Amtsort Johann Gulden von Grünberg nennt3. Beide Brüder sind Urkundenzeugen der Landgräfin Sophie 1257 Juni 304. Meingoz wird von ihr und Landgraf Heinrich I. im hessisch-mainzischen Frieden von Langsdorf 1263 September 10 als ihr Bürge gegenüber Erzbischof Werner von Mainz benannt5. 1269 Mai 21 bezeichnet ihn Landgraf Heinrich zusammen mit Johann Gulden als seinen Ministerialen6.
Nachweise
Fußnoten
- Urkk., Kloster Kappel. Das Dreiecksiegel zeigt im gespaltenen Schild, der vorne dicht gegittert, hinten schrägrechts schraffiert ist, was zwei farblich verschiedene Schildhälften anzeigt, einen liegenden Maueranker. Den Namen enthält nur die Sgumschrift, den Titel nur der Urkundentext. ↑
- So ausdrücklich in seiner Sgumschrift (vgl. Franz, Haina I Nr. 344), aber auch in Urkunden (vgl. Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 66, 76). ↑
- Siehe dort. Es ist besonders bemerkenswert, daß bereits 1234 ein Johann Gulden in der Homberger und ein Meingoz Gulden in der Grünberger Burgmannschaft auftreten (Franz, Haina I Nr. 83). Außerdem hatte Meingoz noch einen 1250 Januar 2 genannten gleichnamigen Bruder (Franz a.a.O. Nr. 177), der sich nach Grünberg nannte (siehe Anm. 5). ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 55. ↑
- Ebd. Nr. 76. Mit ihm sind noch Bürgen: Johann Gulden [von Grünberg] und Ritter Meingoz Gulden von Grünberg. Dieser ist von 1250–1269 nachgewiesen bei Franz, Haina I Nrr. 177, 348, 362, 365, 394, 425, 545. ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 133. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 285, Nr. 958
- Franz (Bearb.), Kloster Haina. Regesten und Urkunden, Bd. 1: 1144–1300, Marburg 1962
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 82
- Grotefend/Rosenfeld, Regesten der Landgrafen von Hessen, Bd. 1: 1247–1328, Marburg 1929
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gulden, Meingoz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20410_gulden-meingoz> (aufgerufen am 10.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20410