Gottfried
Andere Namen
Weitere Namen
Godfridus
Goebelo
Gobelinus
Goblo
Gobulo
Wirken
Lebensorte
Marburg; Wetzlar
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Deutschordensbruder zu Marburg 1288 September 291, Komthur des Wetzlarer Deutschordenshauses, an dessen Begründung er offensichtlich maßgeblich beteiligt war, 1293 Juni 122 und wohl auch noch 1300 Februar 143; Komthur der Kastnerei des Ordens in Stedebach bei Marburg 1304 Februar 214 und 13095, Heimlicher6 Landgraf Ottos I. 1318 Dezember 317 1319 Juli 228 und noch 1327 Dezember 319.
Deutschordensbruder zu Marburg 1288 September 291, Komthur des Wetzlarer Deutschordenshauses, an dessen Begründung er offensichtlich maßgeblich beteiligt war, 1293 Juni 122 und wohl auch noch 1300 Februar 143; Komthur der Kastnerei des Ordens in Stedebach bei Marburg 1304 Februar 214 und 13095, Heimlicher6 Landgraf Ottos I. 1318 Dezember 317 1319 Juli 228 und noch 1327 Dezember 319.
Nachweise
Fußnoten
- Wyß, DO-UB I Nr. 495: frater Godfridus de Wetflaria. ↑
- Ebd. Nr. 566. ↑
- Er wird noch frater Gobelo de Wetflaria genannt. Er entscheidet mit dem Marburger Schultheißen Gerlach von Linne einen Streit zwischen dem Marburger Deutschen Hause und Adolf von Linne und Rudolf Clusener wegen gewisser Güter in Böddiger (Wyß, DO-UB II Nr. 7). ↑
- Das ist daraus zu entnehmen, daß er nunmehr frater Gobelo de Stedebach genannt wird (Wyß, DO-UB I Nr. 56). Dieser Wechsel, der ihn in die unmittelbare Nähe Marburgs brachte, hängt vielleicht damit zusammen, daß er in ein näheres Verhältnis zum landgräflichen Hof getreten war. ↑
- Wyß, DO-UB I Nr. 155, 156. Er ist Mitschiedsrichter in einem Streit zwischen dem Priester Friedrich Vogel und dem Geistlichen Heinrich Imhof wegen der Pfarrei Goßfelden. ↑
- Er heißt hier secretarius noster [Landgraf Ottos] et devotus carissimus. Gundlach interpretiert secretarius sicher zu Recht mit Heimlicher, worunter, nach der Tätigkeit Gottfrieds zu schließen, jedenfalls mehr als ein Geheimschreiber zu sehen ist. Dasselbe besagen auch seine weiteren Nennungen, die ein besonders enges Verhältnis zum Landgrafen erkennen lassen. ↑
- Wyß, DO-UB II Nr. 362 (zu 1317, nach Mainzer Stil) und Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 633 zu 1318? ↑
- Wyß, DO-UB II Nr. 362 und Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 637: amicus noster [d. i. Landgraf Otto und Landgräfin Adelheid] specialis. ↑
- Gudenus, Cod. Dipl. Mogunt. IV S. 1042. – Nicht bei Wyß und bei Grotefend-Rosenfeld: secretarius noster [d. i. Landgraf Otto] et devotus. – Gottfried starb an einem 5. September (Wyß, DO-UB III Nr. 1292 S. 251). ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 258, Nr. 867
- Grotefend/Rosenfeld, Regesten der Landgrafen von Hessen, Bd. 1: 1247–1328, Marburg 1929
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 3: 1360-1399, Leipzig 1899
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1; Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 2: 1300-1359, Leipzig 1884
Weblinks
Nachnutzung
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Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gottfried“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20283_gottfried> (aufgerufen am 21.04.2026)
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