Langkeit, Herbert

 
geboren
5.12.1907 Königsberg (Preußen) heute Kaliningrad (Russland)
gestorben
15.6.1979 Villach
Beruf
Jurist, Senatspräsident
Titel
Dr. jur.
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
125794274

Wirken

Werdegang

  • bis 1926 Besuch des Königsberger Realgymnasiums
  • Studium der Rechte in Königsberg und Freiburg im Breisgau
  • 1929-1933 Gerichtsreferendar in Königsberg
  • 1931 Promotion in Königsberg mit der Arbeit „Enteignung und normative Eigentumsbeschränkung in Artikel 153 der Weimarer Verfassung“
  • 1934-1954 nach bestandenem Assessor-Examen tätig bei der Eisenbahnhauptverwaltung auf den Arbeitsgebieten Tarife, Löhne, Grundstücke usw. in Schlesien, Berlin, Ostpreußen und Österreich, zuletzt als Oberrat bei der Bundesbahndirektion Hamburg Bezirksleiter der Bundesbahn-Sozialversicherungsträger
  • 1943-1945 Soldat, geriet als Leutnant in Gefangenschaft
  • 1954-1975 Richter am Bundessozialgericht, seit 1967 als Senatspräsident zuständig für Fragen der Krankenversicherung und für das
  • Kassenarztrecht, Mitglied des Großen Senats
  • daneben Beisitzer des Disziplinarsenats beim Bundesgerichtshof, Vorsitzender des Bundeswahlausschusses für die Sozialversicherung, Vorstandsmitglied des Deutschen Sozialgerichtsverbandes, Mitglied der Sachverständigenkommission für die Weiterentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Vorsitzender der Einigungsstelle für Personalvertretungsangelegenheiten beim Vorstand der Bundesbahn
  • Vorsitzender des Bundesschiedsamtes für die kassenärztliche Versorgung
  • Aufsichtsratsmitglied des Deutschen Eisenbahn Versicherungen Lebensversicherungsvereins und des Sach- und HUK-Versicherungsvereins Köln sowie der DEVKA Allgemeine Versicherung
  • Vorsitzender des Sozialethischen Ausschusses der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Vorsitzender des Kuratoriums der Ev. Akademie Hofgeismar
  • Mitglied der Landessynode und des Rechtsausschusses des Rates der Landeskirche, hatte an den Beratungen zur Einführung der neuen Grundordnung der Landeskirche wesentlichen Anteil
  • ab 1963 Rotarier, dort 1964 Clubmeister, 1968 Präsident des Clubs
  • zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften auf dem Gebiet des Sozialrechts

Werke

  • Enteignung und normative Eigentumsbeschränkung in Artikel 153 der Weimarer Verfassung (Diss. jur. 1931)

Lebensorte

Königsberg (Preußen); Freiburg im Breisgau; Berlin; Hamburg; Kassel

Familie

Vater

Langkeit, Wilhelm, Zugführer

Mutter

Raudszug, Emilie

Partner

Lejeune, Charlotte

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Langkeit, Herbert“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20171_langkeit-herbert> (aufgerufen am 16.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20171