Furinsland, Hermann
belegt seit
9.7.1400 belegt bis
1431 Beruf
Kellner, Truppenangehöriger, Herbergsbesitzer GND-Explorer
1392822386Wirken
Lebensorte
Kassel
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Kellner1 Landgraf Hermanns II. 1400 Juli 92, 1403 April 43. Mit anderen landgräflichen Dienern 1414 genannt4, nimmt 1421 August am Zuge Landgraf Ludwigs I. gegen die Hussiten nach Böhmen teil5 und hat 1430/31 offenbar eine angesehene Herberge in Kassel6.
Kellner1 Landgraf Hermanns II. 1400 Juli 92, 1403 April 43. Mit anderen landgräflichen Dienern 1414 genannt4, nimmt 1421 August am Zuge Landgraf Ludwigs I. gegen die Hussiten nach Böhmen teil5 und hat 1430/31 offenbar eine angesehene Herberge in Kassel6.
Nachweise
Fußnoten
- Dieses unter Landgraf Ludwig II. zuletzt vorkommende Hofamt ist vielleicht eher eine Vorform des Küchenschreiber- als eine Nachfolge des Buttleramtes gewesen. Mit dem Speiser = Truchseß hat es wohl ebensowenig gemein, wie mit dem Kellner, der gelegentlich neben dem Hofmann als Leiter der landgräflichen Wirtschaftshöfe vorkommt, oder mit dem Wein- oder Bierkellner in der Kasseler Burg (siehe unter Meißner). Davon sind scharf die Kellner der Altkatzenelnbogener Ämter der Ober- und Niedergrafschaft, auf dem Westerwald und in der Wetterau zu unterscheiden, die den hessischen Rentmeistern entsprechen. ↑
- Schultze, Kasseler Klöster Nr. 327. ↑
- Ebd. Nr. 330. – Ein Hermann Furinsland wurde Ostern 1431 (ob reverenciam suffraganii) in Erfurt immatrikuliert (Gundlach). ↑
- Kopiar 4 Nr. 290. ↑
- Küch, Hussiten (ZHG 45, 1911) S. 287. ↑
- Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 209 Nr. 90: 1430 Oktober 10 erhielt er 5 fl. phandlosung für Herzog Otto von Braunschweig und seine Frau Agnes, die Schwester des Landgrafen, die eine Wallfahrt nach Maria-Einsiedeln (in der Schweiz) gemacht hatten. – 1431 Februar 15 hatte er die Gräfin Elisabeth, Gemahlin Graf Johanns von Ziegenhain, beherbergt, die anscheinend zur Fastnacht am landgräflichen Hofe in Kassel geweilt hatte. Sie war eine geb. Gräfin von Waldeck. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 231, Nr. 750
- Schultze, Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Marburg 1913
- Küch, Landgraf Ludwig I. im Hussitenkriege 1421, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 45 (1911), S. 275-296
- Küch, Eine Quelle zur Geschichte des Landgrafen Ludwig I., in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 43 (1909), S. 145-277
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Furinsland, Hermann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20037_furinsland-hermann> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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