Felsberg, Eckhard der Ältere von
Familie
Verwandte
- Felsberg, Fritz von <Sohn>
- Felsberg, Hermann von <Sohn>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, ist 1361 Oktober 71 und 1362 Januar 272 einer der hessischen Schiedsleute für [Nieder-] Hessen zur Beilegung der Irrungen zwischen Mainz und Hessen. 1376 Februar 28 verpfänden die Landgrafen Heinrich II. und Hermann II. an Eckhard d. Ä. und seine Söhne Fritz und Hermann Schloß, Haus und Stadt Felsberg mit Zubehör für eine Schuld von 700 Mark3. 1384 Juli 11 verpflichtet sich die Kaufunger Äbtissin Adelheid gegenüber Landgraf Hermann, ihren Hof zu Hambach bei Lichtenau nur mit Zustimmung des Landgrafen zu verkaufen und dabei nicht in den Besitz des Herrn Eckhard von Felsberg und seiner Erben gelangen zu lassen4. Schwört 1388 Mai 28 Landgraf Hermann Urfehde5. 1390 Januar 31 stimmt Landgraf Hermann einer Vereinbarung zu, die die Äbtissin Margarethe von Kaufungen mit Herrn Eckhard über Hambach treffen will6. Diese Vereinbarung erfolgt am 6. März d. J. zugunsten Eckhards, da er die ihm verloren gegangene Gunst des Fürsten mit Hilfe Ritter Krafts von Fronhausen, Heinrich Schenks und Kunos von Rodenhausen wiedergewonnen hat7.
Ritter, ist 1361 Oktober 71 und 1362 Januar 272 einer der hessischen Schiedsleute für [Nieder-] Hessen zur Beilegung der Irrungen zwischen Mainz und Hessen. 1376 Februar 28 verpfänden die Landgrafen Heinrich II. und Hermann II. an Eckhard d. Ä. und seine Söhne Fritz und Hermann Schloß, Haus und Stadt Felsberg mit Zubehör für eine Schuld von 700 Mark3. 1384 Juli 11 verpflichtet sich die Kaufunger Äbtissin Adelheid gegenüber Landgraf Hermann, ihren Hof zu Hambach bei Lichtenau nur mit Zustimmung des Landgrafen zu verkaufen und dabei nicht in den Besitz des Herrn Eckhard von Felsberg und seiner Erben gelangen zu lassen4. Schwört 1388 Mai 28 Landgraf Hermann Urfehde5. 1390 Januar 31 stimmt Landgraf Hermann einer Vereinbarung zu, die die Äbtissin Margarethe von Kaufungen mit Herrn Eckhard über Hambach treffen will6. Diese Vereinbarung erfolgt am 6. März d. J. zugunsten Eckhards, da er die ihm verloren gegangene Gunst des Fürsten mit Hilfe Ritter Krafts von Fronhausen, Heinrich Schenks und Kunos von Rodenhausen wiedergewonnen hat7.
Nachweise
Fußnoten
- Vigener, Mainzer Regg. Nr. 1440. ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 254. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Felsberg. ↑
- v. Roques, Kaufunger UB I Nr. 268. Das geschah deshalb, weil Eckhard die Gunst des Landgrafen verloren hatte. Ein Grund dafür ist nicht angegeben, dürfte jedoch in der damaligen politischen Situation zu suchen sein (vgl. Demandt, Gesch. des Landes Hessen S. 191 ff). ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Felsberg. ↑
- v. Roques, Kaufunger UB I Nr. 279. ↑
- Ebd. Nr. 279. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 211, Nr. 667a
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 66
- Vigener, Regesten der Erzbischöfe von Mainz von 1289–1396, Abt. 2: 1354–1396, Bd. 1: 1354–1371, Leipzig 1913
- v. Roques, Urkundenbuch des Klosters Kaufungen in Hessen, Bd. 1, Kassel 1900
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Felsberg, Eckhard der Ältere von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19922_felsberg-eckhard-der-aeltere-von> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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