Falkenberg, Wittekind von
Wirken
Lebensorte
Trendelburg
Familie
Verwandte
Falkenberg, Johann von <Sohn>, Ritter, belegt 1430-1443, verheiratet mit N.N., Else
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Beigeordneter Richter (Beisitzer) des von Landgraf Hermann II. berufenen Gerichtes im Hochverratsprozeß gegen Kasseler Patrizier von 1391 Juli 41. 1391 September 25 tritt er mit Landgraf Hermann und Herzog Otto von Braunschweig der „Guten Gesellschaft“ bei2 Er besitzt als Burglehen ein Haus auf der Trendelburg und als Mannlehen Höfe und Hufen zu Trendelburg, Sielen und Eberschütz, die nach seinem Tode3 Landgraf Ludwig I. an Wittekinds Sohn, Ritter Johann von Falkenberg, und dessen Söhne, Otto und Ludwig, 1439 Juli 4 verleiht4. Johann ist im Dienst Landgraf Ludwigs 1443 Juni 3 nachweisbar5.
Beigeordneter Richter (Beisitzer) des von Landgraf Hermann II. berufenen Gerichtes im Hochverratsprozeß gegen Kasseler Patrizier von 1391 Juli 41. 1391 September 25 tritt er mit Landgraf Hermann und Herzog Otto von Braunschweig der „Guten Gesellschaft“ bei2 Er besitzt als Burglehen ein Haus auf der Trendelburg und als Mannlehen Höfe und Hufen zu Trendelburg, Sielen und Eberschütz, die nach seinem Tode3 Landgraf Ludwig I. an Wittekinds Sohn, Ritter Johann von Falkenberg, und dessen Söhne, Otto und Ludwig, 1439 Juli 4 verleiht4. Johann ist im Dienst Landgraf Ludwigs 1443 Juni 3 nachweisbar5.
Nachweise
Fußnoten
- Urkk. Gen.-Rep. Cassel. Notariatsinstrument von 1391 Dezember 26. ↑
- Urkk., Samtarchiv Schubl. 63 Nr. 9. – Zur politischen Bedeutung vgl. Demandt, Corvey S. 166. ↑
- Er war 1438 Juni 3 tot (Kopiar 4 Nr. 499). ↑
- Kopiar 4 Nr. 518. ↑
- Rechn. I, Trendelburg (106/4 Bl. 31): dem vogede van Grevenstein 2 perde, scholde riden myt hern Johan von Falkenberg. – 1440 April zahlt ihm der Trendelburger Schultheiß sein Burglehen in Höhe von 12 fl. aus, das ihm zu Pfingsten 1439 fällig gewesen war (ebd. 106/1 Bl. 26v.). – 1430 Januar 22 erhalten Johann und seine Frau Else von Landgraf Ludwig 120 fl. auf einige Dörfer bei Trendelburg geliehen (Küch, Landgraf Ludwig I. in ZHG 43, 1909 S. 221 Nr. 212). ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 207, Nr. 655.
- Küch, Eine Quelle zur Geschichte des Landgrafen Ludwig I., in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 43 (1909), S. 145-277
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Falkenberg, Wittekind von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19906_falkenberg-wittekind-von> (aufgerufen am 14.04.2026)
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