Geise, Heinrich Anton

 
geboren
1664 Abterode
gestorben
1722 Sooden-Allendorf
Beruf
Jurist, Salzaufseher
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
118101021

Wirken

Werdegang

  • Studium 1680 in Marburg
  • Leutnant in der dänischen Armee, entlassen wegen eines Duells
  • nach Rückkehr in seine Heimat erlangte er erst nach schwierigen Jahren ohne Anstellung die Bestallung zum Salzaufseher in Sooden-Allendorf
  • für die Landgrafschaft Hessen-Kassel wichtig wurde sein „Teutsches Corpus Juris“ von 1703 auf der Grundlage älterer hessischer Landrechtsentwürfe und des Solmschen Landrechts
  • obwohl das Werk nie von den Landgrafen als Gesetz anerkannt wurde, erreichte es in Ermangelung anderer Rechtsgrundlagen praktische Geltung

Familie

Vater

Geise, Johann Werner, 1638–1699, Amtsschultheiß in Abterode, Lizentiat der Rechte

Mutter

Gerlach, Agnete Katharina, um 1644–1683, Tochter des Helfrich Gerlach, Rentmeister in Spangenberg

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Geise, Heinrich Anton“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19866_geise-heinrich-anton> (aufgerufen am 22.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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