Ettlingen, Hans Jakob von
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Noitlingen, Hans Jakob%von
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Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Baumeister Landgraf Heinrichs III. seit 1470/71 und noch unter dessen Sohn Landgraf Wilhelm III. oberster Baumeister; zunächst wohnhaft in Ziegenhain, seit 1471/72 Amtsvogt zu Friedewald; 1474 der Stadt Köln zur Befestigung von Deutz zur Verfügung gestellt, 1476 von Landgraf Heinrich durch einen zeitlich befristeten Arbeitsvertrag erneut verpflichtet und durch Vertrag von 1482 November 19 auf Lebenszeit zum hessischen Baumeister bestellt, spätestens seit 1489 Amtmann zu Hauneck, wird ausführlich behandelt bei Fr. Küch, Hans Jakob von Ettlingen. Ein hessischer Baumeister des 15. Jahrhunderts (Hessenkunst 1921) und erschöpfend dargestellt bei R. Gutbier, Der landgräfliche Hofbaumeister Hans Jakob von Ettlingen. Eine Studie zum herrschaftlichen Wehr- und Wohnbau des ausgehenden 15. Jahrhunderts. (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 24, 1973)1.
Baumeister Landgraf Heinrichs III. seit 1470/71 und noch unter dessen Sohn Landgraf Wilhelm III. oberster Baumeister; zunächst wohnhaft in Ziegenhain, seit 1471/72 Amtsvogt zu Friedewald; 1474 der Stadt Köln zur Befestigung von Deutz zur Verfügung gestellt, 1476 von Landgraf Heinrich durch einen zeitlich befristeten Arbeitsvertrag erneut verpflichtet und durch Vertrag von 1482 November 19 auf Lebenszeit zum hessischen Baumeister bestellt, spätestens seit 1489 Amtmann zu Hauneck, wird ausführlich behandelt bei Fr. Küch, Hans Jakob von Ettlingen. Ein hessischer Baumeister des 15. Jahrhunderts (Hessenkunst 1921) und erschöpfend dargestellt bei R. Gutbier, Der landgräfliche Hofbaumeister Hans Jakob von Ettlingen. Eine Studie zum herrschaftlichen Wehr- und Wohnbau des ausgehenden 15. Jahrhunderts. (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 24, 1973)1.
Nachweise
Fußnoten
- Der Baumeister ist wohl kaum identisch mit Jakob dem visirer, der 1485 vom Marburger Kammerschreiber einen Teil seines Jahreslohnes erhält (Rechn. I 5/6 Bl. 43v.). Dieser dürfte aber mit Jakob Foyserer gleichzusetzen sein, der 1473 vom Marburger Rat angenommen wurde (Küch, Marburger Rechtsquellen II S. 267). ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 201, Nr. 638.
Küch, Hans Jakob von Ettlingen. Ein hessischer Baumeister des 15. Jahrhunderts, in: Hessenkunst. Jahrbuch für Kunst- und Denkmalpflege in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet 1921
- Küch, Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Marburg, Bd. 2, Marburg 1931
- Gutbier, Der landgräfliche Hofbaumeister Hans Jakob von Ettlingen. Eine Studie zum herrschaftlichen Wehr- und Wohnbau des ausgehenden 15. Jahrhunderts, Darmstadt 1973
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ettlingen, Hans Jakob von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19647_ettlingen-hans-jakob-von> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/19647