Pfürtner, Stephan* Hubert Peter Paul

Pfürtner, Stephan* Hubert Peter Paul
Wirken
Werdegang
- 1929-1932 Besuch der Volksschule Danzig-Langfuhr (heute Wrzeszcz/Polen)
- 1932-1.10.1939 Besuch des Gymnasiums Danzig (heute Gdańsk/Polen), dort Abitur
- 28.8.1939-August 1945 Kriegsdienst, Arbeitsdienst, Kriegsgefangenschaft
- 1939-1940 und 1941-1943 zeitweilige Abordnung zum Studium zunächst der Medizin an der Universität Breslau (heute Wrocław/Polen), dann der Medizin, Psychologie und Philosophie an der Universität Kiel
- 1942 Verhaftung durch die Gestapo wegen kirchlichen Widerstandes
- Juni 1943 Verurteilung durch den Volksgerichtshof Lübeck und Verbot des weiteren Studiums
- Mai 1945 Eintritt in den Dominikanerorden
- 1945-1948 Fortsetzung des Philosophiestudiums an der Philosophisch-Theologischen Hochschule von Walberberg bei Bonn
- 1949-1953 Studium der Philosophie und Theologie an der Universität Freiburg in der Schweiz
- 23.4.1953 Promotion zum Lic. theol.
- 14.6.1954 Promotion zum Dr. theol. an der Thomas-Universität in Rom
- Lehrauftrag für Philosophische Psychologie und Anthropologie an der Kirchlichen Hochschule von Walberberg
- 1954 Ernennung zum Professor für Theologische Ethik an der Theologischen Hochschule Walberberg
- ab 1966 Professor für Theologische Ethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Freiburg im Üechtland
- 12.1973 Niederlegung der Professur und Austritt aus dem Dominikanerorden
- 1974-1975 Teilnahme am Forschungsprojekt Recht und Sozialwissenschaften am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld
- 1974/75 Lehrauftrag an der Universität Marburg
- 1975-1977 Gastprofessor an der Universität Marburg
- 20.7.1977 Ernennung zum Professor für das Fach Sozialethik
- 1979/80 und 1980 Forschungssemester
- 31.3.1988 Emeritierung
- 2003 Verleihung des Herbert-Haag-Preises
- 2007 Auszeichnung als Gerechter unter den Völkern
Funktion
- Walberberg, Theologische Hochschule, Rektor, 1961-1966
Studium
1939-1940 und 1941-1943 zeitweilige Abordnung zum Studium zunächst der Medizin an der Universität Breslau, dann der Medizin, Psychologie und Philosophie an der Universität Kiel
1945-1948 Fortsetzung des Philosophiestudiums an der Philosophisch-Theologischen Hochschule von Walberberg bei Bonn
1949-1953 Studium der Philosophie und Theologie an der Universität Freiburg in der Schweiz
Akademische Qualifikation
- 23.4.1953 Promotion zum Lic. theol.
- 14.6.1954 Promotion zum Dr. theol. an der Thomas-Universität in Rom
Akademische Vita
- Walberberg, Theologische Hochschule // Theologische Ethik / ordentlicher Professor / 1954-1966
- Freiburg im Üechtland, Universität / Katholisch-Theologische Fakultät / Theologische Ethik / ordentlicher Professor / 1966-1973
- Marburg, Universität / Fachbereich 05 Evangelische Theologie // Gastprofessor / 1975-1977
- Marburg, Universität / Fachbereich 05 Evangelische Theologie / Sozialethik / ordentlicher Professor / 1977-1988
Akademische Ämter
1961-1966 Rektor der Theologischen Hochschule Walberberg
Werke
Lebensorte
Danzig; Breslau; Kiel; Lübeck; Walberberg; Freiburg im Üechtland; Bielefeld; Marburg
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 132.
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Pfürtner, Stephan* Hubert Peter Paul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19541_pfuertner-stephan-hubert-peter-paul> (aufgerufen am 18.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/19541