Müller, Friedrich Horst
Wirken
Werdegang
- 1926 Abitur an der Oberrealschule Nord Leipzig
- ab 1926 Studium der Mathematik, Physik, Geophysik und Astronomie an der Universität Leipzig
- ab 1929 Assistent am Mathematischen und Physikalischen Institut der Universität Leipzig
- 1933 Promotion zum Dr. phil.
- ab 1933 Vorlesungsassistent bei O. Debye
- ab 1935 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrallabor der Firma Siemens & Halske in Berlin
- 1939 Rückkehr an die Universität Leipzig und Tätigkeit am Physikalischen Institut der Universität
- 1941 Habilitation für das Fach Polymerphysik an der Universität Leipzig und Ernennung zum Dozenten
- 27.6.1945 Zwangsevakuierung durch die US-Army nach Weilburg
- ab 1946 Privatdozent am Physikalisch-Chemischen Institut der Universität Marburg
- 1948-1960 drittmittelfinanzierter Aufbau des Marburger Laboratoriums für Hochpolymere
- 1950 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
- 1951-1952 kommissarische Vertretung des Lehrstuhls für Physikalische Chemie
- 1960 Ernennung zum außerordentlichen Professor und Gründung des Instituts für Polymere als erstes in Deutschland
- 1963 Verleihung des Wolfgang-Ostwald-Preises der Kolloid-Gesellschaft
- 1967 Ernennung zum ordentlichen Professor für Polymere
- 1975 Emeritierung
Studium
ab 1926 Studium der Mathematik, Physik, Geophysik und Astronomie an der Universität Leipzig
Netzwerk
Debye, Peter J. W. <Lehrer>, GND, * Maastricht 24.3.1884, † Ithaca (New York/USA) 2.11.1966, Physiker, theoretischer Chemiker und Nobelpreisträger
Akademische Qualifikation
- 1933 Promotion zum Dr. phil.
- 1941 Habilitation für das Fach Polymerphysik an der Universität Leipzig
Akademische Vita
- Leipzig, Universität // Polymerphysik / Privatdozent / 1941-1945
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Physikalische Chemie / Privatdozent / 1946-1950
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Physikalische Chemie / außerplanmäßiger Professor / 1950-1960
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Physikalische Chemie / Lehrstuhlvertretung / 1951-1952
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Physikalische Chemie / außerordentlicher Professor / 1960-1964
- Marburg, Universität / Naturwissenschaftliche Fakultät / Physikalische Chemie / außerordentlicher Professor / 1964-1967
- Marburg, Universität / Naturwissenschaftliche Fakultät / Polymere / ordentlicher Professor / 1967-1972
- Marburg, Universität / Fachbereich 14 Physikalische Chemie / Polymere / ordentlicher Professor / 1972-1975
Mitgliedschaften
1951 Mitbegründer und zehnjährige Leitung des Fauchausschusses Physik der Polymere der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
1954-1964 Präsident des Internationales Komitees für Rheologie
Werke
Lebensorte
Leipzig; Berlin; Marburg
Familie
Vater
Müller, N.N., Schulleiter
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 316.
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Müller, Friedrich Horst“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19456_mueller-friedrich-horst> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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