Wichtl, Max
geboren
6.10.1925 Wien gestorben
30.9.2019 Salzburg Beruf
Pharmakologe, Pharmazeut, Professor Titel
Prof. Dr. phil. GND-Explorer
115572635Wirken
Werdegang
- 1931-Mai 1943 Besuch des Realgymnasiums Wien III, dort Abitur
- 8.1943-4.1945 Kriegsdienst in der Wehrmacht
- 1945-1951 sowie 1954-1956 Studium zunächst der Chemie, dann der Pharmazie und Biologie an der Universität Wien
- 1951 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Pharmazie, Chemie und Botanik an der Universität Wien
- 1954-1965 Universitätsassistent an der Universität Wien
- 1965 Habilitation für das Fach Pharmakognosie an der Universität Wien
- 1965-1971 Universitätsdozent an der Universität Wien
- 1971 Verleihung des Wilmar-Schwabe-Preises
- 1971-1973 außerordentlicher Professor an der Universität Wien
- 1973-1993 Professor (C4) für Pharmazeutische Biologie an der Universität Marburg
- 1979 mehrmonatige Gastprofessur in Indonesien
- 1982 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Instituts für Arzneimittel des Bundesgesundheitsamtes
- ab 1984 Fachgutachter der DFG für Pharmazie
- 1987-1993 Mitglied der Deutschen Arzneibuch-Kommission
- 1.10.1993 Emeritierung
Funktion
- Marburg, Universität, Fachbereich 16 Pharmazie und Lebensmittelkunde, Dekan, 1977/78
- Marburg, Universität, Fachbereich 16 Pharmazie und Lebensmittelkunde, Dekan, 1988/89
Studium
1945-1951 sowie 1954-1956 Studium zunächst der Chemie, dann der Pharmazie und Biologie an der Universität Wien
Akademische Qualifikation
- 1951 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Pharmazie, Chemie und Botanik an der Universität Wien
- 1965 Habilitation für das Fach Pharmakognosie an der Universität Wien
Akademische Vita
- Wien, Universität // Pharmakognosie / Universitätsdozent / 1965-1971
- Wien, Universität // Pharmakognosie / außerordentlicher Professor / 1971-1973
- Marburg, Universität / Fachbereich 16 Pharmazie und Lebensmittelkunde / Pharmazeutische Biologie / ordentlicher Professor / 1973-1993
Akademische Ämter
1977/78 und 1988/89 Dekan des Fachbereichs 16 Pharmazie und Lebensmittelkunde der Universität Marburg
Mitgliedschaften
1990-1993 Präsident der Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung
ab 1995 Ehrenmitglied der Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung
Werke
- Die pharmakognostisch-chemische Analyse. Untersuchung und Wertbestimmung von Drogen und galenischen Präparaten (1971)
- Teedrogen. Ein Handbuch für Apotheker und Ärzte (als Herausgeber, 1984)
- Teedrogen und Phytopharmaka. Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage (als Herausgeber, in fünfter Auflage, 2009)
Lebensorte
Wien; Marburg
Familie
Vater
Wichtl, N.N., Kanzleileiter
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 355f.
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wichtl, Max“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19407_wichtl-max> (aufgerufen am 11.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/19407