Schmitt, Johann

 
geboren
6.6.1815 Ensheim (Rheinhessen)
gestorben
6.8.1893 Heidelberg
Beruf
Lehrer, Buchhändler, Abgeordneter
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
1028643063

Wirken

Werdegang

  • 1831-1833 Lehrerseminarist in Friedberg
  • 1833-Frühjahr 1834 Lehrer am Georg Bunsen'schen Erziehungsinstitut in Frankfurt am Main
  • Frühjahr 1834-1837 Lehrer am Lang’schen Knabeninstitut in Wiesbaden
  • 1837-1841 Schulvikar in Aulendiebach
  • 1841-1844 Schulstelle in Bleichenbach bei Büdingen
  • 1844 Übersiedlung nach Fränkisch-Crumbach
  • 1844 Gründer des ersten Lehrervereins im Amtsbezirk Lichtenberg
  • 1844-1850 Herausgeber des „Schulblatts für das Großherzogtum Hessen“
  • Sommer 1848 Gründer des „Hessischen Landeslehrervereins“ in Friedberg
  • September 1848 Mitbegründer des „Deutschen Lehrervereins“ auf der Wartburg
  • ab 1849 Lehrer in Bessungen
  • 7.1.1850-1850 Mitglied der Zweiten Kammer des Landtages des Großherzogtums Hessen für den Wahlbezirk Starkenburg 11 Groß-Bieberau (Demokrat)
  • 1850 Verbotsverfügung der Oberstudiendirektion Darmstadt gegen seine Herausgebertätigkeit
  • 1850/1851 Mitglied der Zweiten Ständekammer des Großherzogtums Hessen
  • bis 1853 nach der Verbotsverfügung von 1850 heimlicher Herausgeber des „Schulblatts für das Großherzogtum Hessen“
  • wegen Zuwiderhandlung gegen die Verbotsverfügung von 1850 aus dem Staatsdienst entlassen und zu einer halbjährigen Korrektionshausstrafe verurteilt
  • Tätigkeit als Schreibwaren- und Buchhändler
  • ab 1856 Lehrer in Nierstein
  • ab 1858 Lehrer in Gräfenhausen
  • 1860 Gründer des „Schulboten für Rhein und Main“
  • ab 1866 Lehrer in Hergershausen
  • 1872 Austritt aus dem Schuldienst und Übersiedlung nach Darmstadt und nun ganz für den Landeslehrerverein tätig
  • 20.6.1871 Gründer der Schulbuchhandlung des „Hessischen Landeslehrervereins“
  • zeichnete für den Aufbau des Schulbuchhandels in der damaligen Provinz Starkenburg verantwortlich
  • bis 1879 Obmann des „Hessischen Landeslehrervereins“
  • bis 1893 Schriftleiter des „Hessischen Landeslehrervereins“

Funktion

  • Hessen, Großherzogtum, 12. Landtag, 2. Kammer, Mitglied (Dem), 1850
  • Hessen, Großherzogtum, 13. Landtag, 2. Kammer, Mitglied (Dem), 1850

Lebensorte

Friedberg; Frankfurt am Main; Wiesbaden; Aulendiebach; Bleichenbach; Fränkisch-Crumbach; Bessungen

Familie

Vater

Schmitt, Jakob Wilhelm, Landwirt

Mutter

Schmal, Anna Maria

Partner

Simon, Katharine, (⚭ Alzey 11.8.1839)

Nachweise

Literatur

Weblinks

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schmitt, Johann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/1927_schmitt-johann> (aufgerufen am 19.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/1927