Familie
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N.N., Irmgard
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter1, erhält 1378 Mai 28 zusammen mit seinem Vetter Eberhard von Buchenau für ihren Schuldanspuch in Höhe von 2525 fl. an Landgraf Hermann II. von diesem die Ämter Rotenburg und Friedewald und 1378 Juli 8 nur Friedewald pfandweise2. 1393 August 19 schließen Gottschalk, Hermann und Appel von Buchenau, Hans und Hermann von Kolmatzsch, Brüder, Hermann Trott, Ritter, Kurt und Fritz von Romrod, Eberhard von Buchenau d. J., Herting Treusch, Wilhelm von Herda und Klaus Trott mit Landgraf Hermann ein Bündnis gegen alle von Baumbach auf Tannenberg. Gewinnen sie das Schloß Tannenberg, dann soll der Landgraf Hermann von Kolmatzsch und Hermann Trott, Rittern, Eberhard von Buchenau, Wilhelm von Herda und Fritz von Romrod 1800 fl. geben und ihnen dafür das Schloß Tannenberg mit Zubehör auf 3 Jahre verschreiben und danach solange, bis es der Landgraf mit den 1800 fl. auslöst. Wenn das geschehen ist, sollen sie den Erbestein, der vor dem Tannenberg gebaut ist, abbrechen3. 1394 Juli 12 schließt diese Adelsgruppe mit denen von Baumbach eine Sühne unter Vorbehalt ihres Vertrages mit dem Landgrafen, wie ihn Gottschalk und die Genannten ausgemacht haben4. 1400 Januar 16 bestätigen Hermann und Gottschalk, Ritter, und Otto, Brüder, Otto und Gottschalk, Hermanns Söhne, Sittich, Appels Sohn, Werner, Eberhard, Lotze, Wiegand und Sittich, Ludwigs Söhne, alle von Buchenau, den mit Landgraf Hermann von Hessen geschlossenen Frieden über Friedewald5. 1401 Oktober 17 erwirbt Gottschalk von Abt Johann von Fulda für 6200 fl. Amt und Gericht Haselstein6. 1408 September 28 zahlt Landgraf Hermann an Gottschalk 1000 fl. von den 3000 fl., für die er diesem ein Drittel des hessischen Anteils an Burg, Stadt und Gericht Vacha mit Zubehör verpfändet hatte, zurück. Dieses Drittel bleibt aber weiter in Gottschalks Pfandbesitz7 – 1383 stiften Gottschalk, Eberhard und Hermann mit ihren Frauen Sophie, Irmgard und Ilse in Kloster Kreuzberg a. d. Werra für je 100 fl. ein Seelgerät8 und 1401 September 24 errichten Gottschalk und seine Frau Irmgard auch bei der Serviten in Vacha eine Seelenmessenstiftung9.
Ritter1, erhält 1378 Mai 28 zusammen mit seinem Vetter Eberhard von Buchenau für ihren Schuldanspuch in Höhe von 2525 fl. an Landgraf Hermann II. von diesem die Ämter Rotenburg und Friedewald und 1378 Juli 8 nur Friedewald pfandweise2. 1393 August 19 schließen Gottschalk, Hermann und Appel von Buchenau, Hans und Hermann von Kolmatzsch, Brüder, Hermann Trott, Ritter, Kurt und Fritz von Romrod, Eberhard von Buchenau d. J., Herting Treusch, Wilhelm von Herda und Klaus Trott mit Landgraf Hermann ein Bündnis gegen alle von Baumbach auf Tannenberg. Gewinnen sie das Schloß Tannenberg, dann soll der Landgraf Hermann von Kolmatzsch und Hermann Trott, Rittern, Eberhard von Buchenau, Wilhelm von Herda und Fritz von Romrod 1800 fl. geben und ihnen dafür das Schloß Tannenberg mit Zubehör auf 3 Jahre verschreiben und danach solange, bis es der Landgraf mit den 1800 fl. auslöst. Wenn das geschehen ist, sollen sie den Erbestein, der vor dem Tannenberg gebaut ist, abbrechen3. 1394 Juli 12 schließt diese Adelsgruppe mit denen von Baumbach eine Sühne unter Vorbehalt ihres Vertrages mit dem Landgrafen, wie ihn Gottschalk und die Genannten ausgemacht haben4. 1400 Januar 16 bestätigen Hermann und Gottschalk, Ritter, und Otto, Brüder, Otto und Gottschalk, Hermanns Söhne, Sittich, Appels Sohn, Werner, Eberhard, Lotze, Wiegand und Sittich, Ludwigs Söhne, alle von Buchenau, den mit Landgraf Hermann von Hessen geschlossenen Frieden über Friedewald5. 1401 Oktober 17 erwirbt Gottschalk von Abt Johann von Fulda für 6200 fl. Amt und Gericht Haselstein6. 1408 September 28 zahlt Landgraf Hermann an Gottschalk 1000 fl. von den 3000 fl., für die er diesem ein Drittel des hessischen Anteils an Burg, Stadt und Gericht Vacha mit Zubehör verpfändet hatte, zurück. Dieses Drittel bleibt aber weiter in Gottschalks Pfandbesitz7 – 1383 stiften Gottschalk, Eberhard und Hermann mit ihren Frauen Sophie, Irmgard und Ilse in Kloster Kreuzberg a. d. Werra für je 100 fl. ein Seelgerät8 und 1401 September 24 errichten Gottschalk und seine Frau Irmgard auch bei der Serviten in Vacha eine Seelenmessenstiftung9.
Nachweise
Fußnoten
- Siehe Landau, Ritterburgen II S. 109 ff. ↑
- Siehe unter Eberhard von Buchenau. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. von Buchenau. ↑
- Urkk., Depositum von Baumbach. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. von Buchenau. Siehe unter Eberhard von Buchenau. ↑
- Urkk., Stiftsarchiv Fulda. ↑
- Urkk., Quittungen und Gen.-Rep. Vacha. ↑
- Landau, Ritterburgen II S. 113. ↑
- Küther, Vacha S. 224. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 116, Nr. 377.
- Küther, Vacha und sein Servitenkloster im Mittelalter, Köln 1971
- Landau, Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer, Bd. 2, Kassel 1833
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Buchenau, Gottschalk von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19257_buchenau-gottschalk-von> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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