Bischofshausen, Heinrich von
belegt seit
14.7.1254 belegt bis
3.6.1278 Beruf
Amtmann, Schultheiß, Schiedsrichter GND-Explorer
1390363457Wirken
Lebensorte
Fritzlar
Familie
Vater
Bischofshausen, Werner von
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Bischofshausen1, Heinrich, Edelfreier2, Sohn Werners von Bischofshausen 1254 Juli 143, Amtmann Erzbischof Gerhards von Mainz (in Fritzlar) 1257 Mai 74, Schultheiß daselbst 1270 November 225. Wird 1272 Juli 8 in dem zwischen Landgraf Heinrich I. und dem Mainzer Dompropst Siegfried beschworenen Landfrieden von diesem zusammen mit Johann von Weidelsburg als Landfriedenswahrer für Niederhessen eingesetzt6; besiegelt 1275 April 1 eine Urkunde der hessischen Landfriedensrichter7 und wird 1278 Juni 3 in einer Einung zwischen Erzbischof Werner von Mainz und Landgraf Heinrich von diesem zum Schiedsrichter bestimmt8.
Bischofshausen1, Heinrich, Edelfreier2, Sohn Werners von Bischofshausen 1254 Juli 143, Amtmann Erzbischof Gerhards von Mainz (in Fritzlar) 1257 Mai 74, Schultheiß daselbst 1270 November 225. Wird 1272 Juli 8 in dem zwischen Landgraf Heinrich I. und dem Mainzer Dompropst Siegfried beschworenen Landfrieden von diesem zusammen mit Johann von Weidelsburg als Landfriedenswahrer für Niederhessen eingesetzt6; besiegelt 1275 April 1 eine Urkunde der hessischen Landfriedensrichter7 und wird 1278 Juni 3 in einer Einung zwischen Erzbischof Werner von Mainz und Landgraf Heinrich von diesem zum Schiedsrichter bestimmt8.
Nachweise
Fußnoten
- Vgl. Landau, Ritterburgen I S. 141. ↑
- 1264 Juni 15 wird eine Hainaer Urkunde besiegelt von den Grafen Adolf und Heinrich von Waldeck und den Edeln Reinhard von Itter und Heinrich von Bischofshausen (Franz, Haina I Nr. 418). ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 49. ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 37. Heinrich urkundet hier an der Spitze des Fritzlarer Rates. 1262 s. d. siegelt er zusammen mit der Stadt Fritzlar (Urkk., Kloster Kappel) und steht an der Spitze der ritterlichen Zeugen: Reiner von Wichdorf, Gerlach von Grifte, Gumpert Lugelin, Kuno von Holzheim. – Über seine bedeutende Stellung und Tätigkeit in Fritzlar und Niederhessen im Dienste des Mainzer Erzstiftes vgl. Demandt a.a.O. S. 157 ff. Er war wohl schon seit 1255 als Fritzlarer Amtmann tätig. ↑
- Kassel, Landesbibliothek, Merxhäuser Kopiar fol. 128v. Die Urkunde ist ausgestellt vom Dekan des Fritzlarer Stiftes, Giso von Gudensberg, Heinrich von Bischofshausen und der Stadt Fritzlar. – Vgl. dazu auch Demandt a.a.O. S. 124. ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 160. ↑
- Ebd. Nr. 184: Actum in cymiterio ecclesie hospitalis extra muros Fritslarienses. ↑
- Ebd. Nr. 218. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 68, Nr. 240
- Franz (Bearb.), Kloster Haina. Regesten und Urkunden, Bd. 1: 1144–1300, Marburg 1962
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
- Grotefend/Rosenfeld, Regesten der Landgrafen von Hessen, Bd. 1: 1247–1328, Marburg 1929
- Landau, Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer, Bd. 1, Kassel 1832
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bischofshausen, Heinrich von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19093_bischofshausen-heinrich-von> (aufgerufen am 21.04.2026)
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https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/19093