Familie
Verwandte
- Berlepsch, Hermann von <Bruder>
- Berlepsch, Konrad von <Bruder>
- Berlepsch, Arnold von <Bruder>
- Berlepsch, Thiele von <Sohn>
- Berlepsch, Albrecht von <Sohn>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Thiele, sein Bruder Hermann von Berlepsch, ihres Bruders Sohn Hermann, Johann von Sneyn, und Ernst von Grone erhalten 1328 September 17 von Landgraf Heinrich II. die Burg Ziegenberg mit allen Gefällen für 780 Mark Silber zum Pfand1. 1331 Mai 16 stimmt er, sein Bruder Hermann von Berlepsch und die Mitpfandinhaber zu, dass Landgraf Heinrich dem Ritter Johann von Slutwinsdorf und dessen Sohn Johann zu den gleichen Bedingungen eine zusätzliche Pfandschaft von 100 Mark auf das Schloss Ziegenberg verschreibt2. 1332 Februar 5 erklärt er und Hermann von Berlepsch, dass Ritter Johann von Slutwinsdorf und sein Sohn Johann mit ihnen unter Zustimmung Landgraf Heinrichs am Hause Ziegenberg (Zedinberch) 140 Mark gemeinsam haben, doch soll Hermann von Berlepsch für den Fall, dass er Johanns Tochter heiratet, 90 Mark am Hause als Brautschatz zu beanspruchen haben3. 1334 Oktober 27 verbünden sich die Herzöge Otto und Magnus von Braunschweig mit den Landgrafen Heinrich und Ludwig gegen die von Berlepsch auf Ziegenberg4. 1335 Mai 21 verpflichtet sich Thiele, niemals den Dienst des Landgrafen zu verlassen und auf dessen Verlangen sein Mainzer Burglehen aufzugeben5. 1338 November 3 erhält er zusammen mit seinen Brüdern Hermann, Konrad und Arnold von Landgraf Heinrich die Burg Bischofshausen mit den ehemals ziegenbergischen Gütern gegen 400 Mark Silber zum Pfand6. 1347 Februar 28 verpfändet Landgraf Heinrich ihm und anderen für 200 Mark die Hälfte des Hauses Arnstein mit Vorwerk und Zehnten7 und 1354 März 4 versetzen die Landgrafen Heinrich und Otto ihr Vorwerk zu Bischofshausen für 60 Mark Silber an Thiele von Berlepsch und Berthold Spanseil8. 1352 April 21 verpfänden die Landgrafen Heinrich und Otto die Burg Allerberg [Kreis Worbis] an Thiele für 300 Mark, für die er die Burg von denen von Hanstein eingelöst hat und gestatten ihm auch Anteile anderer Pfandinhaber an Allerberg einzulösen9. Die Verpfändung erfolgte anscheinend amtsweise, da Thiele 1357 Mai 1 als Vogt des Landgrafen zu Allerberg bezeichnet wird10. Er hatte die Burg noch 1363 Juli 17 inne, doch war er damals dort nicht mehr selbst Amtmann, denn das war für ihn dort Heinrich von Görtz11. 1368 Mai 8 versetzt Landgraf Heinrich das Haus Allerberg an Herzog Otto von Braunschweig für 615 Mark Silber, von denen dieser Thiele und dessen Söhnen Thiele und Albrecht 415 Mark Ablösung zahlt12. 1371 Februar 24 bekundet Thiele mit seinen beiden gen. Söhnen, daß ihm Landgraf Heinrich das Haus Bischofshausen für 30 Mark jede zu 52 Tn. oder 5 kleine fl. gerechnet – versetzt habe unter der Bedingung, daß sie dort wohnen und mit den ihnen vom Landgrafen jährlich zu zahlenden 5 Mark Witzenhäuser Währung und 5 MI. Roggen Witzenhäuser Maß die Turmhüter, Torwärter und Wächter, die sie dort halten müssen, unterhalten13.
Thiele, sein Bruder Hermann von Berlepsch, ihres Bruders Sohn Hermann, Johann von Sneyn, und Ernst von Grone erhalten 1328 September 17 von Landgraf Heinrich II. die Burg Ziegenberg mit allen Gefällen für 780 Mark Silber zum Pfand1. 1331 Mai 16 stimmt er, sein Bruder Hermann von Berlepsch und die Mitpfandinhaber zu, dass Landgraf Heinrich dem Ritter Johann von Slutwinsdorf und dessen Sohn Johann zu den gleichen Bedingungen eine zusätzliche Pfandschaft von 100 Mark auf das Schloss Ziegenberg verschreibt2. 1332 Februar 5 erklärt er und Hermann von Berlepsch, dass Ritter Johann von Slutwinsdorf und sein Sohn Johann mit ihnen unter Zustimmung Landgraf Heinrichs am Hause Ziegenberg (Zedinberch) 140 Mark gemeinsam haben, doch soll Hermann von Berlepsch für den Fall, dass er Johanns Tochter heiratet, 90 Mark am Hause als Brautschatz zu beanspruchen haben3. 1334 Oktober 27 verbünden sich die Herzöge Otto und Magnus von Braunschweig mit den Landgrafen Heinrich und Ludwig gegen die von Berlepsch auf Ziegenberg4. 1335 Mai 21 verpflichtet sich Thiele, niemals den Dienst des Landgrafen zu verlassen und auf dessen Verlangen sein Mainzer Burglehen aufzugeben5. 1338 November 3 erhält er zusammen mit seinen Brüdern Hermann, Konrad und Arnold von Landgraf Heinrich die Burg Bischofshausen mit den ehemals ziegenbergischen Gütern gegen 400 Mark Silber zum Pfand6. 1347 Februar 28 verpfändet Landgraf Heinrich ihm und anderen für 200 Mark die Hälfte des Hauses Arnstein mit Vorwerk und Zehnten7 und 1354 März 4 versetzen die Landgrafen Heinrich und Otto ihr Vorwerk zu Bischofshausen für 60 Mark Silber an Thiele von Berlepsch und Berthold Spanseil8. 1352 April 21 verpfänden die Landgrafen Heinrich und Otto die Burg Allerberg [Kreis Worbis] an Thiele für 300 Mark, für die er die Burg von denen von Hanstein eingelöst hat und gestatten ihm auch Anteile anderer Pfandinhaber an Allerberg einzulösen9. Die Verpfändung erfolgte anscheinend amtsweise, da Thiele 1357 Mai 1 als Vogt des Landgrafen zu Allerberg bezeichnet wird10. Er hatte die Burg noch 1363 Juli 17 inne, doch war er damals dort nicht mehr selbst Amtmann, denn das war für ihn dort Heinrich von Görtz11. 1368 Mai 8 versetzt Landgraf Heinrich das Haus Allerberg an Herzog Otto von Braunschweig für 615 Mark Silber, von denen dieser Thiele und dessen Söhnen Thiele und Albrecht 415 Mark Ablösung zahlt12. 1371 Februar 24 bekundet Thiele mit seinen beiden gen. Söhnen, daß ihm Landgraf Heinrich das Haus Bischofshausen für 30 Mark jede zu 52 Tn. oder 5 kleine fl. gerechnet – versetzt habe unter der Bedingung, daß sie dort wohnen und mit den ihnen vom Landgrafen jährlich zu zahlenden 5 Mark Witzenhäuser Währung und 5 MI. Roggen Witzenhäuser Maß die Turmhüter, Torwärter und Wächter, die sie dort halten müssen, unterhalten13.
Nachweise
Fußnoten
- Urkk., Gen.-Rep. Ziegenberg. ↑
- Ebd. ↑
- Ebd. ↑
- Ebd. und Urkk., Verträge mit Braunschweig. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. von Berlepsch. ↑
- Urkk., Gen.Rep. Bischhofshausen. ↑
- Urkk., Passiv-Schuldverschreibungen: von Berlepsch. ↑
- Ebd. ↑
- Otto, Mainzer Regg. Nr. 5950 – Kopiar 1 Nr. 152. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Allerberg. ↑
- Vigener, Mainzer Regg. Nr. 1660/6. ↑
- Urkk., Verträge mit Braunschweig. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Bischhofshausen. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 46, Nr. 159.
- Otto, Regesten der Erzbischöfe von Mainz von 1289–1396, Abt. 1: 1289–1353. Bd. 2: 1328–1353, Leipzig 1935
- Vigener, Regesten der Erzbischöfe von Mainz von 1289–1396, Abt. 2: 1354–1396, Bd. 1: 1354–1371, Leipzig 1913
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Berlepsch, Thiele von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19002_berlepsch-thiele-von> (aufgerufen am 22.04.2026)
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