Unna, Simon
geboren
31.3.1864 Würzburg gestorben
14.2.1931 Frankfurt am Main Beruf
Religionslehrer, Historiker Konfession
jüdisch GND-Explorer
13994964XWirken
Werdegang
- 1882 Berufung von Rabbiner Dr. Markus Horovitz (1844-1910) nach Frankfurt am Main, Aufbau der Israelitischen Religionsschule ebd.
- ab 1886 Vorbeter der Synagoge der jüdischen Männer- und Frauenkrankenkasse („Kippe-Stubb“, Ecke Rechneigrabenstraße/Börneplatz)
- 1914 Veröffentlichung der Bearbeitung des „Gedenkbuches der Frankfurter Juden“ nach den Aufzeichnungen der Beerdigungsbruderschaft Chewra Kadischa (1. Teil: 1624–1680, 537 Seiten, Frankfurt am Main 1914)
- Mitarbeit an der Herausgabe der „Inschriften des alten Friedhofes der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main“ (Hrsg. Markus Horovitz)
- Mitarbeiter beim 'Stammbuch der Frankfurter Juden' von Alexander Dietz (1864-1934)
- Hauptstütze der Frankfurter Gemeindeorthodoxie unter Markus Horovitz
Werke
Lebensorte
Frankfurt am Main
Familie
Vater
Unna, Josef, Rabbiner, Dozent am Würzburger jüdischen Lehrerseminar, 1879-1979, jüdisch
Verwandte
- Bär, Seligmann <Urgroßvater>, Rabbiner, Würzburger Raw, Großvater mütterlicherseits
- Unna, Isak <Bruder>, konservativer Rabbiner in Mannheim
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 903 Nr. 10992 (Frankfurt V, Sterbenebenregister, 1931, Nr. 178)
Literatur
- Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, Bd. 3, Darmstadt 1983, S. 508
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Unna, Simon“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18707_unna-simon> (aufgerufen am 22.04.2026)
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