Strupp, Karl

 
geboren
30.3.1886 Gotha
gestorben
28.2.1940 Chatoux (bei Paris)
Beruf
Jurist, Professor
Titel
Prof. Dr. jur.
Konfession
jüdisch
GND-Explorer
117677515

Andere Namen

Weitere Namen

Strupp, Carl
Strupp, Charles
Štrup, Karl

Pseudonym(e)

Juridicus

Wirken

Werdegang

  • 1905 Reifeprüfung am Lessing-Gymnasium in Frankfurt am Main
  • Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte an den Universitäten Heidelberg und Marburg
  • 1909 erste juristische Staatsprüfung am Oberlandesgericht Kassel
  • 1909-1912 Königlich Preußischer Referendar im Vorbereitungsdienst im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main
  • 1910 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Heidelberg (bei Georg Jellinek)
  • 1920-1923 besoldeter Lehrauftrag für Völkerrecht und Staatsrecht an der Universität Frankfurt am Main
  • 1923 Habilitation für Völkerrecht und Strafrecht an der Universität Frankfurt am Main, Privatdozent
  • 1925, 1930 und 1934 Gastdozent an der Academie des Droits Internationale in Den Haag
  • 1926 nichtbeamteter außerordentlicher Professor an der Universität Frankfurt am Main
  • 1932/33 ordentlicher Professor an der Universität Frankfurt am Main für öffentliches Recht und Völkerrecht, Mai 1933 Beurlaubung, 1.9.1933 Ruhestandsversetzung durch die Nationalsozialisten
  • Sommer 1933 Emigration in die Türkei
  • 1933-1936 Professor für Staats- und Völkerrecht in Istanbul
  • 1938 Übersiedlung nach Paris, Tätigkeiten für den dänischen Außenminister
  • 1939 Ruf auf eine Professur am Institute of Social Research an der Columbia University in New York, die geplante Überfahrt wurde durch sein Ableben vereitelt, seine Ehefrau ließ sich aber in New York nieder

Studium

Studium in Heidelberg und Marburg

Netzwerk

Jellinek, Georg <Lehrer>, GND, * Leipzig 16.6.1851, † Heidelberg 12.1.1911, Staatsrechtler und -theoretiker sowie Rechtsphilosoph

Akademische Vita

  • Universität Frankfurt am Main // ordentlicher Professor / öffentliches Recht und Völkerrecht /

Werke

Lebensorte

Heidelberg; Marburg; Frankfurt am Main; Kassel; Istanbul; Paris; Den Haag

Familie

Vater

Strupp, Louis, GND, geboren Gotha 1854, gestorben Frankfurt am Main 1914, Bankier und Kaufmann, Leiter der Niederlassung des Bankhauses B. M. Strupp in Gotha, Aufsichtsratsvorsitzender der Gothaer Waggonfabrik, wandelte 1905 „B. M. Strupp“ in die „Bank für Thüringen AG“ um, später in Frankfurt am Main, Geheimer Kommerzienrat, Sohn des Mayer Strupp, 1819–1873, Kaufmann und Hofbankier in Meiningen, und der Ida Friedländer, 1830–1883

Mutter

Würzburger, Anna, gestorben vor 1910

Partner

Haas, Mathilde (Thilde*), (⚭ 2.5.1915) geboren 9.3.1895

Verwandte

Strupp, Werner <Sohn>, geboren 24.2.1922

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Strupp, Karl“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18703_strupp-karl> (aufgerufen am 14.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/18703