Pfungst, Arthur

Pfungst, Arthur
Andere Namen
Pseudonym(e)
Cornelius, Arthur
Wirken
Werdegang
- Schulzeit am Philanthropin und an der Handelsschule in Frankfurt am Main
- anschließend Studium der Mathematik, Naturwissenschaften und des Ingenieurwesens am Polytechnikum Hannover und der Universität Leipzig
- 1884 Promotion in Leipzig
- 1886 Eintritt in das Unternehmen seines Vaters „Gesellschaft des echten Naxos-Schmirgels – Naxos-Union“
- 1899 nach dem Tod seines Vaters Übernahme des Unternehmens
- 1900 zusammen mit seiner Schwester Marie Eleonore Pfungst Gründer des Neuen Frankfurter Verlages, Herausgeber der Halbmonatsschrift „Das Freie Wort“
- 1912 an einem Herzinfarkt verstorben
- 1918 Gründung der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung durch Mutter und Schwester
- studierte die altindische Literatur und Philosophie und betätigte sich als Übersetzer bzw. Herausgeber grundlegender Werke der buddhistischen Kultur; Ehrenmitglied der Maha-Bodhi-Gesellschaft in Kalkutta
Studium
Studium der Mathematik, Naturwissenschaften und des Ingenieurwesens am Polytechnikum Hannover und der Universität Leipzig
Akademische Qualifikation
- Promotion in Chemie und Mathematik in Leipzig
Mitgliedschaften
Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für ethnische Kultur
Werke
Lebensorte
Frankfurt am Main; Hannover; Leipzig
Familie
Vater
Pfungst, Julius, GND, geboren Worms 15.10.1834, gestorben Frankfurt am Main 31.10.1899, Kaufmann, Sohn des Moritz Löb Pfungst, 1799–1865, aus Mainz, dann Darmstadt, ab 1859 Bürger in Frankfurt, 1871 Gründer der Naxos-Union
Mutter
Oppenheim, Rosette Bertha, gestorben Königstein im Taunus 17.10.1922, 83 Jahre alt
Partner
, unverheiratet
Verwandte
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 903 Nr. 8826 (Standesregister Stadt Frankfurt, Geburtsnebenregister, 1864, Nr. 322)
- HStAM Bestand 908 Nr. 1927 (Königstein, Sterbenebenregister, 1922, Nr. 39)
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 20, Berlin 2001, S. 367 f. (Dieter Rebentisch)
- Frankfurter Biographie, Bd. 2, Frankfurt am Main 1996, S. 137 f. (Mile Braach)
- Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, Bd. 3, Darmstadt 1983, S. 334-336
Bildquelle
unbekannt, Arthur Pfungst, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Pfungst, Arthur“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18614_pfungst-arthur> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/18614