Höxter, Julius
geboren
4.2.1873 Treysa gestorben
5.4.1944 Richmond (Surrey, England) Beruf
Religionslehrer, Schriftsteller, Pädagoge Titel
Dr. phil. Konfession
jüdisch GND-Explorer
115188959Wirken
Werdegang
- Präparandie des Lehrerseminars in Hannover, Lehrertätigkeiten in der jüdischen Erziehungsanstalt auf landwirtschaftlicher Basis
- Studium an der Universität Heidelberg, Erhalt der Lehrerqualifikation für Geschichte
- 1901 Habilitation im Fach Philosophie mit der Arbeit „Die Vorgeschichte und die beiden ersten Jahre des immerwährenden Reichstages zu Regensburg“ ebd.
- 1902-1908 Lehrer am Lessing-Gymnasium in Frankfurt am Main
- ab 1903 Religionslehrer der Israelitischen Gemeinde in Frankfurt am Main
- Lehrer am Goethe-Gymnasium
- 1924-1925 Lehrer an der Wöhler-Schule
- 1936-1939 Lehrer am Philanthropin
- Gründer der Vereinigung der israelitischen Lehrer und Lehrerinnen (ab 1938 Jüdischer Lehrerverein genannt)
- Vorsteher der gemeinde-konservativen Synagoge Unterlindau 23
- Leiter der Filialgottesdienste der Israelitischen Gemeinde an den Hohen Festtagen
- 1938 Eintritt in den Ruhestand
- 1939 Auswanderung nach England
Studium
Studium an der Universität Heidelberg
Akademische Qualifikation
- 1901 Habilitation an der Universität Heidelberg im Fach Philosophie mit der Arbeit 'Die Vorgeschichte und die beiden ersten Jahre des immerwährenden Reichstages zu Regensburg'
Werke
- Quellenbücher zu jüdischen Geschichte und Literatur, 5. Bde., Frankfurt a.M. seit 1927
- Jüdische Geschichte und Literatur in vergleichenden Zeittafeln (1935)
Lebensorte
Hannover; Heidelberg; Frankfurt am Main
Familie
Vater
Höxter, Zadrik, Metzgermeister
Mutter
Löwenstein, Süßchen
Partner
Oppenheim, Marie, (⚭ Frankfurt am Main 2.10.1903) geboren Frankfurt am Main 12.10.1880, Tochter des Robert Oppenheim, Kaufmann, und der Emma Rosenstein
Verwandte
Höxter, Robert <Bruder>, Dr., Rechtsanwalt und Notar in der Frankfurter Goethestraße
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 903 Nr. 162 (Frankfurt I, Heiratsnebenregister, 1903, Nr. 2140)
Literatur
- Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, Bd. 3, Darmstadt 1983, S. 222-223
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Höxter, Julius“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18444_hoexter-julius> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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