Hirsch, Naftali

geboren
10.9.1844 Emden
gestorben
31.12.1903 Frankfurt am Main
Beruf
Justizrat, Rechtsanwalt, Notar
Titel
Dr. jur.
Konfession
jüdisch
GND-Explorer
12719293X

Andere Namen

Weitere Namen

Hirsch, Naphtali

Wirken

Werdegang

  • ab 1862 Dozent am im Vorjahr von seinem Onkel Dr. Hirsch Plato, GND, in Weinheim gegründeten Lehrerseminar (Bildungsanstalt für israelitische Lehrer)
  • Wintersemester 1863/64 bis Wintersemester 1864/65 Studium der Philosophie an der Universität Berlin
  • ab Sommersemester 1865 Studium der Philosophie an der Universität Heidelberg
  • Niederlassung in Frankfurt am Main als Rechtsanwalt
  • Mitarbeiter der von seinem Vater herausgegebenen Zeitschrift "Jeschurun"
  • ab 1890 sesshaft in der Rechneigrabenstraße 11 (Niederhofheimisches Haus)
  • 1903 an einem schweren Leiden verstorben, Grabreden u. a. von Stadtrat Flesch, Wilhelm Hackenbroch (Vorstand der Israelitischen Religionsgesellschaft) und Salomon Breuer (Rabbiner), Verleihung des Morenu-Titel durch Breuer posthum

Mitgliedschaften

Führendes Mitglied der "Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums"

Werke

Lebensorte

Berlin; Heidelberg; Frankfurt am Main

Familie

Vater

Hirsch, Samson Raphael, Rabbiner, geboren Hamburg 20.6.1808, gestorben Frankfurt am Main 31.12.1888

Mutter

Hirsch, Johanna, geborene Jüdel, geboren Braunschweig 8.3.1805, Heirat Delmenhorst 5.10.1831, gestorben Frankfurt am Main 21.4.1882, Tochter des Markus Jüdel, Kaufmann in Braunschweig, und der Sarhen Itzig

Partner

Hirsch, Theresia, geborene Eisler, geboren Kolin (heute Kolín/Tschechien) 10.5.1845, Heirat Frankfurt am Main 22.6.1870, gestorben Frankfurt am Main 3.2.1919, Tochter des Pincas Eisler und der Maria Fischer

Verwandte

  • Hirsch, Gella <Tochter>, geboren Frankfurt am Main 15.12.1871, Zwillingsschwester von Rebecka Hirsch, Heirat Frankfurt am Main mit Simon Sänger (geboren Buttenwiesen 10.8.1875, gestorben Fürth/Bayern 27.9.1936, Buchhändler) 21.10.1904, Deportation ab Nürnberg 10.9.1942, gestorben Konzentrationslager Theresienstadt 24.11.1943, Buchhändlerin
  • Hirsch, Rebecka <Tochter>, geboren Frankfurt am Main 15.12.1871, Heirat Frankfurt am Main mit Josef Sänger (geboren Buttenwiesen 12.6.1877, gestorben Frankfurt am Main 7.12.1930) 6.6.1907, Emigration nach Palästina Anfang 1937, gestorben Haifa 6.2.1942, Buchhändlerin
  • Hirsch, Mendel <Bruder>, geboren Oldenburg 3.3.1833, gestorben Frankfurt am Main 28.3.1900, Dr. phil., Direktor der Unterrichtsanstalten der Israelistischen Religionsgesellschaft Frankfurt am Main

Nachweise

Quellen

Literatur

Siehe auch

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hirsch, Naftali“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18410_hirsch-naftali> (aufgerufen am 05.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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