Heinemann, Ida

 
geboren
28.7.1855 Mainz
gestorben
nach dem 9.1935 Frankfurt am Main
Beruf
Schulleiterin, Lehrerin, Sprachlehrerin
Konfession
jüdisch

Andere Namen

Weitere Namen

Mayer, Ida

Wirken

Werdegang

  • als Kind Übersiedlung nach Frankfurt a. M.
  • Besuch der Mädchenschule der Israelitischen Religionsgesellschaft
  • Besuch des Lehrerinnenseminars der 'Englischen Fräulein', Absolvierung der Lehrerinnenprüfung
  • längere Aufenthalte in Paris
  • ab 1879 Lehrerin an der von Dorothea Japhet gegründeten jüdischen Töchterschule in der Theobaldstraße
  • 1881 Eheschließung mit Dr. Heinrich Heinemann (im Alter von 26 Jahren)
  • 1898 nach Tod des Ehemannes Übernahme der Schulleitung, Absolvierung des Rektoratsexams
  • 1917 Abtrennung des Pensionates, Übernahme von Frau Amalie Rosenthal (Bestehen der Schule bis 1922)

Lebensorte

Frankfurt am Main; Paris

Familie

Vater

Mayer, Jonathan, aus Mainz stammend, Mitbegründer der dortigen Israelitischen Religionsgesellschaft (trennungsorthodox)

Mutter

Mayer, Catharine, geb. Schneider

Partner

Heinemann, Heinrich, (⚭ 20.6.1881), *7.1.1844, † 1898, Begräbnisort Frankfurt am Main jüdischer Friedhof Rat-Beil-Straße, am 14.1.1898, jüdisch, Dr. phil. – Lyzeumsdirektor, Führer der Gemeindeorthodoxie

Verwandte

Heinemann, Isaac (Yizhak) <Stiefsohn>, Assistent der Schulleitung, ab 1917 Professor für das jüdische-theologische Rabbinerseminar in Breslau

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Heinemann, Ida“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18355_heinemann-ida> (aufgerufen am 16.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/18355