Baer, Julius
geboren
24.3.1876 Wiesbaden gestorben
7.10.1941 Haifa Beruf
Arzt, Internist Titel
Prof. Dr. med. Konfession
jüdisch GND-Explorer
11753496XWirken
Werdegang
- Kindheit in Wiesbaden
- Abitur am Humanistischen Gymnasium in Wiesbaden
- Studium der Medizin an den Universitäten Freiburg im Breisgau, München und Straßburg
- 1899 Abschluss des Studiums mit Staatsexamen
- Assistenztätigkeit an der Straßburger Ohrenklinik
- Wechsel an die II. Medizinische Klinik der Charité unter dem Internisten Carl Jakob Christian Adolf Gerhard (1833-1902)
- 1907 Habilitation in Straßburg und Tätigkeit als Privatdozent für Innere Medizin
- 1913 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor
- 1914-1918 während des Ersten Weltkrieges als Arzt in einem Seuchenlazarett für Typhus-Kranke in Laon (Westfront) tätig, später Abteilungsarzt bei der Feldartillerie sowie in der Festung Straßburg
- Nach dem Krieg Unterbrechung der universitären Laufbahn
- Niederlassung als Facharzt für Innere Erkrankungen in Frankfurt am Main
- ab 1920 Mitglied der Medizinischen Fakultät
- ab 1922 außerordentlicher Professor
- 1935 Verlust der Lehrbefugnis und Flucht nach Haifa (Palästina)
Studium
Studium der Medizin an den Universitäten Freiburg im Breisgau, München und Straßburg
Akademische Qualifikation
- 1907 Habilitation in Straßburg
Akademische Vita
- Universität Straßburg // Privatdozent / Innere Medizin / ab 1907
- Universität Straßburg // nichtbeamteter außerordentlicher Professor / Innere Medizin / 1913
- // außerordentlicher Professor / ab 1922
Werke
Lebensorte
Wiesbaden; Freiburg im Breisgau; München; Frankfurt am Main; Straßburg; Laon; Haifa
Familie
Vater
Baer, Hermann, gestorben Wiesbaden 1882, Kaufmann
Mutter
Silbermann, Rosali Sali*, 1876-1941
Partner
- Baer, Mathilde Thilde*, (⚭ 1912) 1892-1915, evangelisch
- Aron, Olga, (⚭ 1920) * 23.11.1893, evangelisch
Verwandte
- Reis, Gisela <Schwester>
- Hitz, Bertha <Schwester>
- Baer, Hermann <Sohn>, * 1913
- Baer, Lotte <Tochter>, * 1921
- Baer, Marianne <Tochter>, * 1922
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 925 Nr. 2194 (Wiesbaden, Geburtsnebenregister, 1876, Nr. 381)
Literatur
- Heuer/Wolf (Hrsg.), Die Juden der Frankfurter Universität, Frankfurt am Main/New York 1997, S. 23 f.
- Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, Bd. 3, Darmstadt 1983, S. 34
Weblinks
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Baer, Julius“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18192_baer-julius> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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