Jäger, Adolf

 
geboren
10.2.1895 Frankfurt am Main
gestorben
22.12.1983 Frankfurt am Main
Beruf
Bildhauer, Ziseleur, Medailleur
GND-Explorer
1186077700

Andere Namen

Weitere Namen

Pfennig-Jäger

Wirken

Werdegang

  • Besuch der Weißfrauenschule in Frankfurt am Main
  • bis 1914 Lehre als technischer Zeichner, Ziseleur und Bildhauer in der Metallwarenfabrik (Bronzegießerei) des Architekten Wilhelm Maus in Frankfurt am Main
  • Besuch des künstlerischen Unterrichts an der Gewerbe- und der Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main
  • Meisterprüfung als Ziseleur
  • freiwillige Teilnahme am Ersten Weltkrieg
  • 1921 Selbstständigkeit mit einem Atelier in Frankfurt-Sachsenhausen
  • bis 1939 Ausbildung zum Gewerbelehrer
  • 1939-1945 Teilnehmer am Zweiten Weltkrieg
  • nach dem Zweiten Weltkrieg in Kronberg wohnhaft
  • spätestens 1950 wieder mit Atelier in Frankfurt am Main
  • 1948 Beteiligung an dem Wettbewerb der Bank deutscher Länder (BdL) zur Neugestaltung der 1-, 5- und 10-Pfennig-Münzen, Gewinn des ersten Preisen in dem Wettbewerb
  • später Schwerpunkt zunehmend auf der künstlerischen Gestaltung von Medaillen und (Klein-)Plastiken, unter anderem für die Stadt Frankfurt am Main
  • ab 1950 Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft
  • 1947 Mitwirkung an der heraldischen Neufassung des hessischen Staatswappens (1. Preis)
  • Gestalter zahlreicher Münzen, Medaillen (zum Beispiel auf Martin Luther, Adolf Hitler, der Goethe-Plakette oder der Gedenkmedaille zum 150. Todestag Friedrich Schillers)

Lebensorte

Frankfurt am Main

Familie

Partner

Dierolff, Herta, (⚭ 1934) 1903–1971, Sängerin, Mitglied des Chors des Hessischen Rundfunks

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Jäger, Adolf“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18108_jaeger-adolf> (aufgerufen am 22.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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