Koppen, Julius Georg Wilhelm
Andere Namen
Weitere Namen
Koppen, George Wilhelm Julius
Wirken
Werdegang
- Studium an der Gewerbeschule in Kassel
- 1840 Baueleve
- 1841 Gehilfe des Landbaumeisters in Witzenhausen
- 1845 in Hanau, Baukondukteur
- 1846 Sectionsingenieur der Main-Weser-Bahn
- 1850 Gehilfe des Landbaumeisters in Rinteln
- 1854 Baukommissar in Rodenberg (Krs. Rinteln)
- 1857 Land-, Straßen- und Wasserbaumeister in Kirchhain
- 1871 Kreisbaumeister in Ziegenhain
- 1877 dito Schmalkalden
- 1880 Kreisbauinspektor
Netzwerk
Werke
- Rinteln, reformierte Kirche, Entwurf zur Verlegung der Orgel, Grundriß und Schnitt 1852
- Kirchhain (Kreis Marburg-Biedenkopf), Schule, Bauaufnahme, Aufriss und Grundriss 1861
- Ziegenhain (Schwalmstadt), Domäne Schafhof, Brennerei, Bauaufnahme, Aufrisse und Situationsplan 1872
- Oberaula, Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude des Israel Rothschild, Bauaufnahme?, Serie 1874
- Fambach, Domäne, Bestandsaufnahme, Lageplan, Aufrisse und Grundrisse 1878
Lebensorte
Kassel; Hanau; Kirchhain; Rodenberg; Schmalkalden; Ziegenhain
Familie
Vater
Partner
Matthei, Johanna Henriette Eugenie Georgia
Leben
Aus der Biografie
Julius Georg Wilhelm Koppen war der Sohn des Kartenrepositars Friedrich Koppen. Er erhielt Unterricht im Zeichnen bei Georg Jatho. Nach dem Besuch der Gewerbeschule in Kassel wurde er 1840 Baueleve in der Oberbaudirektion. 1841 wurde er als Gehilfe des Landbaumeisters in Witzenhausen eingesetzt, 1845 desgleichen in Hanau. 1845 wurde er zum Baukondukteur ernannt. 1846 wechselte er als Sektionsingenieur zur Main-Weser-Bahn in Fronhausen, Marburg und Bellnhausen, 1850 wurde er Bahn-Ingenieur-Assistent. 1850 kam er als Gehilfe des Landbaumeisters nach Rinteln, 1854 wurde er Baukommisar zu Rodenberg (Kreis Rinteln). 1857 erfolgte die Ernennung zum Land-, Straßen- und Wasserbaumeister zu Kirchhain, 1871 dito zu Ziegenhain, 1877 dito zu Schmalkalden. 1880 wurde er Kreisbauinspektor und ging 1890 in den Ruhestand.
Ulrike Hanschke
(Text übernommen aus Bestandskatalog der Architekturzeichnungen des 17.–20. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung der Museumslandschaft Hessen Kassel; URL: http://architekturzeichnungen.museum-kassel.de/0/39683)
Nachweise
Quellen
Datenquelle
Daten übernommen aus dem DFG-geförderten Projekt „Architekturzeichnungen des Hessischen Staatsarchivs Marburg“ im Bildindex der Kunst und Architektur des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg; Projektinformationen
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Koppen, Julius Georg Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17897_koppen-julius-georg-wilhelm> (aufgerufen am 16.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17897