Lichtenberg, Johann Philipp

 
geboren
3.3.1800
gestorben
18.5.1872 Kassel
Beruf
Landbaumeister, Baureferent

Andere Namen

Weitere Namen

Lichtenberg, Johannes

Wirken

Werdegang

  • 1820 Baukondukteur in Hanau
  • 1824 Hofbaukondukteur in Kassel
  • 1830 Bauinspektor im Bezirk Schaumburg (Rinteln)
  • 1834 dort Landbaumeister
  • 1838 Land-, Straßen- und Wasserbaumeister im Kreis Schaumburg
  • 1849 Landbaumeister in Rinteln
  • 1852 Land-, Straßen- und Wasserbaumeister in Schmalkalden
  • 1855 Landbaumeister in Hanau
  • seit 1857 Baureferent für den Regierungsbezirk Kassel

Werke

Lebensorte

Kassel; Rinteln; Hanau; Schmalkalden

Leben

Aus der Biografie

Im Oktober 1820 erhielt Lichtenberg von der Finanzkammer in Hanau eine Anstellung als Baukondukteur zur Leitung des Ausbaus von Schloß Philippsruhe. Am 22. Februar 1824 erfolgte die Ernennung zum Hofbaukondukteur in Kassel, am 9. Juli 1830 zum Bauinspektor im Bezirk Schaumburg und am 29. Dezember 1834 zum dortigen Landbaumeister. Die Bestellung zum Land-, Straßen- und Wasserbaumeister im Kreis Schaumburg für die Ämter Obernkirchen und Rodenberg erfolgte am 20. Juni 1838. Im Rahmen dieser Tätigkeit war Lichtenberg für den Neubau der Kirche St. Godehard in Bad Nenndorf zuständig. Am 18. März 1841 wurden ihm auch die Hofbausachen in seinem Baubezirk übertragen. Die Ernennung zum Landbaumeister in Rinteln erfolgte am 25. Januar 1849. Im Februar 1852 wurde er Land-, Straßen- und Wasserbaumeister in Schmalkalden. Ende des Jahres 1855 ging er als Landbaumeister nach Hanau. Ab Februar 1857 war er als Baureferent für den Regierungsbezirk Kassel zuständig und wurde gleichzeitig zum Baurat ernannt. 1858 übernahm er zusätzlich die Funktion eines Referenten für das Domanial-Landbauwesen bei der Oberfinanzkammer.
Maren Christine Härtel
(Text übernommen aus Bestandskatalog der Architekturzeichnungen des 17.–20. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung der Museumslandschaft Hessen Kassel; URL: http://architekturzeichnungen.museum-kassel.de/0/37056)

Nachweise

Quellen

Datenquelle

Daten übernommen aus dem DFG-geförderten Projekt „Architekturzeichnungen des Hessischen Staatsarchivs Marburg“ im Bildindex der Kunst und Architektur des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg; Projektinformationen

Weblinks

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Lichtenberg, Johann Philipp“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17886_lichtenberg-johann-philipp> (aufgerufen am 14.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17886