Hartmann, Hermann

Hartmann, Hermann
Wirken
Werdegang
- 1920-1933 Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Neuburg an der Donau, dort Abitur
- 1933-1941 Studium der Chemie und Physik an der Technischen Hochschule und der Universität München
- 1938 Staatsexamen in Chemie
- 1938 und 1939-1940 Kriegsdienst in der Wehrmacht
- 1941 Promotion zum Dr. rer. nat. im Fach Physikalische Chemie
- 1943 Dr. habil. im Fach Physikalische Chemie an der Universität Frankfurt, Ablehnung des Antrags auf Dozentur
- 1946 Ernennung zum Dozenten
- 1949 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
- 1949/50 Vertretung des Lehrstuhls von Prof. Flügge für Struktur der Materie an der Universität Marburg
- 1950 in Vertretung von Prof. Flügge Lehrauftrag für Theoretische Physik an der Universität Marburg
- ab 1951 Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut Göttingen
- 1952 Ernennung zum ordentlichen Professor für Physikalische Chemie und zum Direktor des Instituts für Theoretische Chemie an der Universität Frankfurt
- 1958 Gastprofessor an der Universität Chicago
- Direktor des Universitäts-Instituts und Zentrums für Theoretische Chemie an der Universität Frankfurt
- 1982 Emeritierung
Studium
1933-1941 Studium der Chemie und Physik an der Technischen Hochschule und der Universität München
Akademische Qualifikation
- 1941 Promotion zum Dr. rer. nat. im Fach Physikalische Chemie
- 1943 Dr. habil. im Fach Physikalische Chemie an der Universität Frankfurt
Akademische Vita
- Frankfurt am Main, Universität // Physikalische Chemie / Privatdozent / 1946-1949
- Frankfurt am Main, Universität // Physikalische Chemie / außerplanmäßiger Professor / 1949-1952
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Struktur der Materie / Lehrstuhlvertretung / 1949-1950
- Chicago, Universität /// Gastprofessor / 1958
- Frankfurt am Main, Universität // Physikalische Chemie / ordentlicher Professor / 1952-1982
Mitgliedschaften
1967 Mitglied der Academia Leopoldina
1971 Ehrenmitglied des Vereins Österreichischer Chemiker
1972 Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei
1974 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz
1975 Mitglied der Academie Internationale des Sciences Chemiques moléculaires
1976 Premio Stanislao Cammizzaro
Werke
Lebensorte
Neuburg an der Donau; München; Marburg; Göttingen; Frankfurt am Main
Familie
Vater
Hartmann, N.N., Landgerichtsdirektor
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 819.
Bildquelle
Olaf-René Hartmann, Hermann Hartmann 1950 UniFrankfurt, als gemeinfrei gekennzeichnet (Ausschnitt)
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hartmann, Hermann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17475_hartmann-hermann> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17475