Hartmann, Hermann

 
geboren
4.5.1914 Bischofsheim in der Rhön
gestorben
22.10.1984 Glashütten im Taunus
Beruf
Chemiker, Professor
Titel
Prof. Dr. rer. nat.
GND-Explorer
134122755

Wirken

Werdegang

  • 1920-1933 Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Neuburg an der Donau, dort Abitur
  • 1933-1941 Studium der Chemie und Physik an der Technischen Hochschule und der Universität München
  • 1938 Staatsexamen in Chemie
  • 1938 und 1939-1940 Kriegsdienst in der Wehrmacht
  • 1941 Promotion zum Dr. rer. nat. im Fach Physikalische Chemie
  • 1943 Dr. habil. im Fach Physikalische Chemie an der Universität Frankfurt, Ablehnung des Antrags auf Dozentur
  • 1946 Ernennung zum Dozenten
  • 1949 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
  • 1949/50 Vertretung des Lehrstuhls von Prof. Flügge für Struktur der Materie an der Universität Marburg
  • 1950 in Vertretung von Prof. Flügge Lehrauftrag für Theoretische Physik an der Universität Marburg
  • ab 1951 Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut Göttingen
  • 1952 Ernennung zum ordentlichen Professor für Physikalische Chemie und zum Direktor des Instituts für Theoretische Chemie an der Universität Frankfurt
  • 1958 Gastprofessor an der Universität Chicago
  • Direktor des Universitäts-Instituts und Zentrums für Theoretische Chemie an der Universität Frankfurt
  • 1982 Emeritierung

Studium

1933-1941 Studium der Chemie und Physik an der Technischen Hochschule und der Universität München

Akademische Qualifikation

  • 1941 Promotion zum Dr. rer. nat. im Fach Physikalische Chemie
  • 1943 Dr. habil. im Fach Physikalische Chemie an der Universität Frankfurt

Akademische Vita

  • Frankfurt am Main, Universität // Physikalische Chemie / Privatdozent / 1946-1949
  • Frankfurt am Main, Universität // Physikalische Chemie / außerplanmäßiger Professor / 1949-1952
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Struktur der Materie / Lehrstuhlvertretung / 1949-1950
  • Chicago, Universität /// Gastprofessor / 1958
  • Frankfurt am Main, Universität // Physikalische Chemie / ordentlicher Professor / 1952-1982

Mitgliedschaften

1967 Mitglied der Academia Leopoldina
1971 Ehrenmitglied des Vereins Österreichischer Chemiker
1972 Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei
1974 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz
1975 Mitglied der Academie Internationale des Sciences Chemiques moléculaires
1976 Premio Stanislao Cammizzaro

Werke

Lebensorte

Neuburg an der Donau; München; Marburg; Göttingen; Frankfurt am Main

Familie

Vater

Hartmann, N.N., Landgerichtsdirektor

Nachweise

Literatur

Bildquelle

Olaf-René Hartmann, Hermann Hartmann 1950 UniFrankfurt, als gemeinfrei gekennzeichnet (Ausschnitt)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hartmann, Hermann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17475_hartmann-hermann> (aufgerufen am 22.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17475