Hartert, Karl

 
geboren
23.11.1777 Friedewald (Kreis Hersfeld)
gestorben
1.11.1844 Kirchhain
Beruf
Oberschultheiß, Landrat

Wirken

Werdegang

  • Privater Hausunterricht, dann Besuch eines Erziehungsinstituts in Philippsthal
  • ab 1796 Studium der Rechtswissenschaften in Marburg, Göttingen und Rinteln
  • Examen bei der hessischen Regierung in Kassel
  • 1800 Erlaubnis zur Ausübung einer Advokatur in Friedewald
  • 1806 Amtsassessor im Amt Landeck
  • 10.1806 Amtsassessor in Vacha
  • Sorgte während der kriegerischen Auseinandersetzungen 1806 für Ordnung in der belagerten Stadt
  • 1807 Versetzung nach Hersfeld als Nachfolger seines Schwagers, des Oberschultheißen Huber
  • 2.1807 von Napoleon angeordnete Zerstörung der Stadt durch Vermittlung verhindert
  • 1808 Ernennung zum zweiten Richter beim Tribunalgericht in Hersfeld
  • 1821 Ernennung zum Kreisrat, später Landrat
  • Erlass eines Oberwacht- und Sicherheitsdienstes zum Schutz der Stadt
  • 1830 erfolgreiche Verhinderung von gewalttätigen Aktionen nach der Pariser Julirevolution
  • Wegen großer Verdienste um die Stadt Hersfeld allgemein anerkannt
  • 1837 Verleihung des roten Adlerordens dritter Klasse
  • 1843 beim Kurprinzen von Hersfeld in Ungnade gefallen, nach 36 Dienstjahren Versetzung in den Kreis Kirchhain

Lebensorte

Philippsthal (Werra); Marburg; Göttingen; Rinteln; Kassel

Familie

Vater

Hartert, Julius, 1736-1812, Justizamtmann in Friedewald, später Vacha

Mutter

Bose, N.N., Tochter des N.N.Bose, Bergrat in Richelsdorf

Partner

Eichhard, N.N., † Hersfeld 18.5.1843, Tochter des N.N. Eichhard, Oberst in Vacha

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hartert, Karl“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17449_hartert-karl> (aufgerufen am 22.04.2026)

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