Brand, Kurt* Otto

Brand, Kurt* Otto
Wirken
Werdegang
- Besuch zunächst der Bürgerschule Lützen, dann der 1. Realschule Leipzig
- 1893 Fachprüfung in Latein am Leipziger Realgymnasium
- 1.7.1893-6.1896 Apotherkerlehre in Zwickau
- 1.10.1896-1.4.1897 Vorbereitung auf die Realgymnasium-Reifeprüfung in Straßburg
- ab 1.4.1897 Vorbereitung auf die Realgymnasium-Reifeprüfung in Halle an der Saale
- Abitur am Realgymnasium Erfurt
- 1897-1899 Studium der Chemie an den Universitäten Jena und Gießen
- 1899 Verbandsexamen
- 10.1.1902 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Gießen
- 1901 Assistent am physikalisch-chemischen Institut in Gießen
- 1902/03 Lehrauftrag für ein Repetitorium der Organischen Chemie
- 1903 Lehrauftrag für die wissenschaftlichen Grundlagen der Analytischen Chemie
- 28.9.1903 Habilitation für Chemie an der Universität Gießen, anschließend Tätigkeit als Privatdozent sowie Abteilungsvorstand im Chemischen Institut
- 1909 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
- 1920 Ernennung zum außerordentlichen Professor
- 1928 Ernennung zum ordentlichen Professor der Pharmazeutischen Chemie sowie zum Direktor des Pharmazeutisch-Chemischen Instituts der Universität Marburg
- 1933 Eintritt in die NSDAP
- 1942 Verleihung des Kriegsverdienstkreuzes II. Klasse
- 1945 Emeritierung
Studium
1897-1899 Studium der Chemie an den Universitäten Jena und Gießen
Akademische Qualifikation
- 1901 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Gießen
- 1903 Habilitation für Chemie an der Universität Gießen
Akademische Vita
- Gießen, Universität / Philosophische Fakultät / Chemie / Privatdozent / 1903-1909
- Gießen, Universität / Philosophische Fakultät / Chemie / außerplanmäßiger Professor / 1909-1920
- Gießen, Universität / Philosophische Fakultät / Chemie / außerordentlicher Professor / 1920-1928
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Pharmazeutische Chemie / ordentlicher Professor / 1928-1945
Werke
Lebensorte
Lützen; Leipzig; Zwickau; Straßburg; Halle an der Saale; Erfurt; Gießen; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Brand, Carl Otto, Gasthofsbesitzer
Mutter
Bose, Johanne Caroline Friedericke
Partner
Wortmann, Johannette Marie Herminia Luise, (⚭ Gießen 28.9.1905) * Gießen 10.7.1879, † Marburg 3.6.1953, Tochter des Georg Wortmann, Kommerzienrat, und der Wilhelmine Rumpf
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 905 Nr. 355 (Gießen, Heiratsnebenregister, 1905, Nr. 134)
- HStAM Bestand 915 Nr. 5784 (Marburg, Sterbenebenregister, 1952, Nr. 394)
- HStAM Bestand 915 Nr. 5787 (Marburg, Sterbenebenregister, 1953, Nr. 389)
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 778 f.
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [55]
- Anne Christine Nagel (Hrsg.), Die Philipps-Universität Marburg im Nationalsozialismus. Dokumente zu ihrer Geschichte, Stuttgart 2000, S. 520
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Brand, Kurt* Otto“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17385_brand-kurt-otto> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17385