Taeger, Fritz

Taeger, Fritz
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Weitere Namen
Taeger, Johann August Heinrich Friedrich*
Wirken
Werdegang
- 1900-1904 Besuch der Volksschule Altendorf
- 1904-1907 Besuch der Rektorschule Osten
- 1907-1913 Besuch der Höheren Staatsschule Cuxhaven
- 1913-1914 sowie 1919-1920 Studium der Klassischen Philologie und Geschichte an den Universitäten Tübingen, Hamburg und Göttingen
- 5.1915-1918 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg
- 1920 Erkrankung
- 16.12.1920 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen
- 4.12.1923 Habilitation in Alter Geschichte an der Universität Freiburg im Breisgau
- 1.10.1930 Ernennung zum ordentlichen Professor für Alte Geschichte an der Universität Gießen
- 1.10.1935 Ernennung zum ordentlichen Professor für Alte Geschichte sowie zum Direktor des Historischen Seminars, Abteilung A, an der Universität Marburg
- ab 6.8.1936 Mitglied des Senats der Universität Marburg
- 1.5.1937 Mitglied der NSDAP
- ab 18.10.1938 Mitglied des Gebührenausschusses
- 1941-10.1944 Betrauung mit der Vertretung des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der Universität Gießen, daneben Vorlesungstätigkeit in Marburg
- 1945 Entlassung aus dem Dienst
- 25.1.1947 Erlaubnis zur Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit für Kultur- und Religionsgeschichte des Altertums
- ab 10.1947 Wiedererteilung der Venia Legendi für Alte Geschichte
- 8.4.1949 Ernennung zum ordentlichen Professor für Alte Geschichte
Funktion
- Gießen, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1934/35
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1938-1941
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Prodekan, 1941
Studium
1913-1914 sowie 1919-1920 Studium der Klassischen Philologie und Geschichte an den Universitäten Tübingen, Hamburg und Göttingen
Akademische Qualifikation
- 16.12.1920 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen
- 4.12.1923 Habilitation in Alter Geschichte an der Universität Freiburg im Breisgau
Akademische Vita
- Freiburg im Breisgau, Universität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / Privatdozent / 1923-1930
- Gießen, Universität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1930-1935
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1935-1945
- Gießen, Universität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / Lehrstuhlvertretung / 1941-1944
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1949-1960
Akademische Ämter
1934/35 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Gießen
1938-1941 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
1941 Prodekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
Werke
Lebensorte
Altendorf bei Osten; Osten; Cuxhaven; Tübingen; Freiburg im Breisgau; Gießen; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Taeger, N.N., Lehrer
Partner
Jarck, Katharina Elisabeth Dorothea, (⚭ Himmelspforten 14.4.1928)
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5809 (Marburg, Sterbenebenregister, 1960, Nr. 678)
Literatur
- Christoph Auffarth, „Rom besaß die sittlichen und materiellen Kräfte, den Schlußkampf gegen Karthago durchzustehen“. Fritz Taeger über Völker- und Rassenkämpfe im westlichen Mittelmeer, in: Michael Sommer/Tassilo Schmitt (Hrsg.), Von Hannibal zu Hitler. „Rom und Karthago“ 1943 und die deutsche Altertumswissenschaft im Nationalsozialismus, Darmstadt 2019
- Josef Wiesehöfer, Fritz Taeger (1935–1960), Victor Ehrenberg und der Alte Orient, in: Volker Losemann/Kai Ruffing (Hrsg.), In solo barbarico … Das Seminar für Alte Geschichte der Philipps-Universität Marburg von seinen Anfängen bis in die 1960er Jahre, Münster/New York 2012, S. 226-249
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 618 f.
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 544-552 (Karl Christ)
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Taeger, Fritz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17287_taeger-fritz> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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