Stephani, Heinrich Hermann*

Stephani, Heinrich Hermann*
Wirken
Werdegang
- 1891-1897 Besuch der Fürsten- und Landesschule St. Afra zu Meißen
- 1891-1899 Studium zunächst der Rechtswissenschaft, dann der Kulturgeschichte und Musiktheorie an der Universität München
- 1899-1901 Studium der Musikwissenschaft, Kulturgeschichte, Psychologie und Geschichte der Philosophie an der Universität Leipzig, gleichzeitig Schüler des Konservatoriums
- ab 1901 Tätigkeit am Psychologischen Seminar der Universität München
- 26.7.1902 Promotion zum Dr. phil. an der Universität München
- bis 8.1903 Studien in Berlin und Dresden
- 1903 Gründung eines Oratorienvereins in Sonderburg, anschließend Konzerttätigkeit an der Orgel und Tätigkeit als Musikschriftsteller und Komponist
- ab 10.1905 Dirigent des Orchestervereins und des Lehrer-Gesangsvereins Flensburg
- ab 7.1906 Kirchenmusikdirektor und Dirigent des Bach-Vereins Eisleben
- 1913-1914 zusätzlich Dirigent des Philharmonischen Chors Leipzig
- 1914-1916 zweieinhalbjähriger Kriegsdienst
- 3.1921 Angebot der Universitäts-Musikdirektorstelle in Göttingen und Marburg
- 5.1921 Übersiedlung nach Marburg
- 12.11.1921 Venia Legendi für Musikwissenschaft an der Universität Marburg
- ab 1922 Lehrauftrag an der Universität Marburg
- 1925 Ernennung zum Direktor des Musikwissenschaftlichen Seminars
- Mitglied des Wissenschaftlichen Prüfungsamtes
- 29.7.1927 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor
- 1933 förderndes Mitglied der SS
- 27.2.1935-31.3.1945 besoldeter Lehrauftrag
- 1.5.1937 Mitglied der NSDAP
- 1939 Mitglied des NS-Dozentenbundes
- 1948 Emeritierung
Studium
1891-1899 Studium zunächst der Rechtswissenschaft, dann der Kulturgeschichte und Musiktheorie an der Universität München
1899-1901 Studium der Musikwissenschaft, Kulturgeschichte, Psychologie und Geschichte der Philosophie an der Universität Leipzig
Akademische Qualifikation
- 26.7.1902 Promotion zum Dr. phil. an der Universität München
- 12.11.1921 Venia Legendi für Musikwissenschaft an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Musikwissenschaft / Privatdozent / 1922-1927
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Musikwissenschaft / außerordentlicher Professor / 1927-1948
Werke
Lebensorte
Meißen; München; Berlin; Dresden; Flensburg; Eisleben; Leipzig; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Stephani, N.N., Jurist
Partner
Kunze, Elisabeth, (⚭ Eisleben 9.10.1914)
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5809 (Marburg, Sterbenebenregister, 1960, Nr. 1015)
Literatur
- Sabine Henze-Döhring, „Er lebte nur seiner Musik ...“ Hermann Stephani als Gründer des Marburger Musikwissenschaftlichen Seminars und Collegium musicum, in: Kai Köhler/Burghard Dedner/Waltraud Strickhausen (Hrsg.), Germanistik und Kunstwissenschaften im „Dritten Reich“. Marburger Entwicklungen 1920–1950, München 2005, S. 83-95
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 616
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stephani, Heinrich Hermann*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17286_stephani-heinrich-hermann> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17286