Steinbart, Kurt
geboren
19.9.1890 Groß-Lichterfelde gestorben
6.4.1981 Rom Beruf
Kunsthistoriker, Professor Titel
Prof. Dr. phil. GND-Explorer
1030271461
Steinbart, Kurt
Wirken
Werdegang
- bis 1910 Besuch des Schillergymnasiums Groß-Lichterfelde, dort Abitur
- Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Geschichte
- 1914-1918 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg
- 1920 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Greifswald
- 1920-1922 Kommandeur des Freikorpsverbandes Organisation Escherich im Kreis Westpriegnitz, Mitglied des Stahlhelm
- 1922-1923 Kunsthändler beim Berliner Konzern van Diemen
- ab 1923 wissenschaftliche Studien in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien und den Niederlanden
- 3.3.1928 Venia Legendi für Kunstgeschichte an der Universität Marburg
- 1928 Organisator und Leiter der Ausstellung „Religiöse Kunst aus Hessen und Nassau“ zum Jubiläum der Universität Marburg
- ab 1.1.1929 Privatdozentenstipendium
- 1.10.1931-6.1932 Reichsstipendium für das Kunsthistorische Institut Florenz, dann wieder Privatdozentenstipendium
- ab 1934 Lehrauftrag für Niederländische Kunstgeschichte
- 19.9.1936 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor
- 1938/39 Beurlaubung für eine Studienreise
- 26.8.1939 Einziehung in die Wehrmacht
- 22.11.1939 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
- ab 1945 Privatgelehrter in Rom
Studium
Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Geschichte
Akademische Qualifikation
- 1920 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Greifswald
- 3.3.1928 Venia Legendi für Kunstgeschichte an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Kunstgeschichte / Privatdozent / 1929-1936
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Kunstgeschichte / außerordentlicher Professor / 1936-1939
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Kunstgeschichte / außerplanmäßiger Professor / 1939-1945
Werke
Lebensorte
Groß-Lichterfelde; Greifswald; Marburg; Rom
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Steinbart, Karl, 1852–1923, Bankprokurist
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 614
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Steinbart, Kurt“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17284_steinbart-kurt> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17284