Sprockhoff, Ernst
Wirken
Werdegang
- Besuch der Grundschule, dann des Gymnasiums zum Grauen Kloster Berlin, dort zunächst Sekundarreife, dann Besuch der Präparanden-Anstalt und des Seminars zu Oranienburg
- 9.1912 Erstes Lehrerexamen, anschließend Lehrer in Mehlsdorf bei Dahme/Mark
- 1914-1918 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg
- 1917 Zweites Lehrerexamen
- 15.9.1918-3.1920 Kriegsgefangenschaft, Abitur im Gefangenenlager zu Montauban/Frankreich
- ab 1920 Lehrer in Berlin-Johannistal, zugleich Studium der Vorgeschichte, Mittelalterlichen Geschichte, Historischen Geographie, Geologie und Philosophie an der Universität Berlin
- 1924 Studium an der Universität Königsberg
- 1924 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Königsberg, anschließend Leitung einer Ausstellung vorgeschichtlicher Altertümer der Provinz Brandenburg
- 1.5.1926 Ausscheiden aus dem Schuldienst, Tätigkeit als Geschäftsführer der Provinzialstelle für Urgeschichte beim Provinzialmuseum Hannover
- ab 1.9.1928 Direktorialassistent am Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz
- 1928 Wahl zum 2. Direktor ebendort
- 11.1.1930 Venia Legendi für Vorgeschichte an der Universität Marburg
- 1933 Mitglied im Nationalsozialistischen Lehrerbund
- 1934-1936 Vorlesungstätigkeit an der Universität Frankfurt
- 1935 Ernennung zum 2. Direktor der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt mit den Funktionen des 1. Direktors
- 23.6.1936 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
- 1937 Ernennung zum 1. Direktor des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz sowie Mitglied der NSDAP
- 1940 Ernennung zum Honorarprofessor an der Universität Frankfurt am Main
- 1947 Ernennung zum ordentlichen Professor für Vorgeschichte an der Universität Kiel
- 1958 Emeritierung
Studium
ab 1920 Studium der Vorgeschichte, Mittelalterlichen Geschichte, Historischen Geographie, Geologie und Philosophie an der Universität Berlin
1924 Studium an der Universität Königsberg
Akademische Qualifikation
- 1924 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Königsberg
- 11.1.1930 Venia Legendi für Vorgeschichte an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Vorgeschichte / außerordentlicher Professor / 1936-1947
- Frankfurt am Main, Universität /// Honorarprofessor / 1940
- Kiel, Universität / Philosophische Fakultät / Vorgeschichte / ordentlicher Professor / 1947-1958
Mitgliedschaften
1942 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1955 korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften Berlin
Werke
Lebensorte
Berlin; Oranienburg; Mehlsdorf; Montauban; Hannover; Mainz; Marburg; Frankfurt am Main; Kiel
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Sprockhoff, N.N., Gemeindeschullehrer
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 612f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sprockhoff, Ernst“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17282_sprockhoff-ernst> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17282