Sengle, Friedrich
Wirken
Werdegang
- 1928 Abitur in Urach
- 1928-1933 Studium von Deutsch, Geschichte und Englisch an den Universitäten Tübingen, Berlin und Frankfurt am Main
- 1933-1937 Studienreferendar und Studienassessor
- 1936 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen, anschließend Tätigkeit als Assistent
- 1937 Mitglied der NSDAP
- 1939-1945 Kriegsdienst in der Wehrmacht
- 1942 Habilitation an der Universität Tübingen
- 1944 Dozent für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Tübingen
- 1949 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Tübingen
- 1951 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Köln
- 13.9.1952 Ernennung zum ordentlichen Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Marburg
- 1.4.1959 Annahme des Rufs auf einen ordentlichen Lehrstuhl an der Universität Heidelberg
- 1965 Annahme des Rufs auf einen ordentlichen Lehrstuhl an der Universität München
- 1978 Emeritierung
Studium
1928-1933 Studium von Deutsch, Geschichte und Englisch an den Universitäten Tübingen, Berlin und Frankfurt am Main
Akademische Qualifikation
- 1936 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen
- 1942 Habilitation an der Universität Tübingen
Akademische Vita
- Tübingen, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Deutsche Literaturgeschichte / Privatdozent / 1944-1949
- Tübingen, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Deutsche Literaturgeschichte / außerplanmäßiger Professor / 1949-1951
- Köln, Universität / Philosophische Fakultät // außerordentlicher Professor / 1951-1952
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Deutsche Literaturgeschichte / ordentlicher Professor / 1952-1959
- Heidelberg, Universität /// ordentlicher Professor / 1959-1965
- München, Universität /// ordentlicher Professor / 1965-1978
Mitgliedschaften
1965 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
1968 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1972 Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Werke
Lebensorte
Urach; Tübingen; Berlin; Frankfurt am Main; Köln; Marburg; Heidelberg; München
Familie
Vater
Sengle, Paul, GND, 1870–1932, aus Kapfenburg (Kreis Neresheim), Missionar der Basler Mission in Britisch-Indien, später Pfarrer, Sohn des Viktor Sengle, GND, 1829–1904, aus Reichenbach (Kreis Spaichingen), Salzsteueraufseher, und der Enna Katharina Maurer, 1835–1908, aus Glashütte (Gemeinde Waldenbuch)
Mutter
Schmid, Johanna, 1871–1935, aus Korntal bei Stuttgart, Tochter des Johann Georg Schmid, GND, 1823–1903, aus Oberhelfenswil (Kanton St. Gallen/Schweiz), Fabrikant, und der Enna Keller, 1828–1913, aus Leutkirch (Oberschwaben)
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 24, Berlin 2010, S. 260 f. (Manfred Windfuhr)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 610 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sengle, Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17278_sengle-friedrich> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17278