Metzner, Karl Adolf*
geboren
25.4.1910 Frankenthal (Pfalz) gestorben
5.3.1978 Hamburg Beruf
Arzt, Sportmediziner, Sportfunktionär Titel
Prof. Dr. med. GND-Explorer
1221302361Wirken
Werdegang
- privates Gymnasium Weierhof (Gemeinde Bolanden)
- Studium der Medizin in Frankfurt am Main
- Leichtathlet (1931-1937 Deutscher Meister über 400 m und mit der 4x100 m-Staffel)
- 1.9.1933 Eintritt in die SS
- 4.7.1937 Eintritt in die NSDAP
- 1938 Dr.med.
- 1939 SS-Untersturmführer und Eintritt in die Waffen-SS
- 1940 SS-Obersturmführer
- 1942 SS-Hauptsturmführer
- 1938-1945 zusammen mit Rudolf Gramlich Vorstand der Eintracht Frankfurt
- 1947 Forscher am Institut für Leibesübungen der Universität Hamburg
- seit 1961 Journalist für den Sportteil der Wochenzeitung Die Zeit
- 1971 Professur am Hamburger Institut für Sportmedizin
- 1972 Ruhestand
- 1982 Gründung der „Adolf-Metzner-Stiftung“ in Frankenthal
Lebensorte
Frankfurt am Main
Familie
Vater
Metzner, Otto* Daniel, 1873-1921, Brauereibesitzer in Frankenthal, Stadtrat in Frankenthal
Mutter
N.N., Hedwig Marie Elisabeth
Verwandte
Metzner, Emil Rudolf <Bruder>, 1905-1961, Malzfabrikant in Frankenthal
Nachweise
Literatur
- Maximilian Aigner, Metzner, Adolf, in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe) (3.2.2022)
- Maximilian Aigner, Vereinsführer. Vier Funktionäre von Eintracht Frankfurt im Nationalsozialismus, Göttingen 2020, S. 121-196
- Matthias Thoma, Wir waren die Juddebube. Die Eintracht Frankfurt in der NS-Zeit, Frankfurt am Main 2007
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Metzner, Karl Adolf*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17232_metzner-karl-adolf> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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