Ludat, Herbert
geboren
17.4.1910 Insterburg heute Tschernjachowsk, Russland gestorben
27.4.1993 Gießen Beruf
Historiker, Professor Titel
Prof. Dr. phil. GND-Explorer
118574833Wirken
Werdegang
- 1916-11.9.1928 Besuch des Königstädtischen Realgymnasiums Berlin, dort Abitur
- 1928-1935 Studium der Geschichte, Slawistik, Germanistik und Philosophie an der Universität Berlin
- 27.7.1935 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Geschichte, Slawistik und Philosophie an der Universität Berlin
- 1935-1937 Forschungsreisen nach Polen als Stipendiat der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft
- 1937-1941 Assistent an der Universität Berlin
- 5.1937 Eintritt in die NSDAP
- 20.12.1940 Dr. phil. habil. im Fach Geschichte
- 12.7.1941 Venia Legendi für das Fach Geschichte an der Universität Berlin
- 1941-1945 Dozent an der Universität Posen (heute Poznań/Polen)
- 1945-1947 Dozent an der Universität Kiel
- 1947-1951 Dozent an der Universität München
- 1948 Gastdozent an der Universität Liverpool
- 1951-1956 außerplanmäßiger Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Münster
- 10.1956 Ernennung zum ordentlichen Professor für Osteuropäische Geschichte und Allgemeine Wirtschaftsgeschichte und Direktor des Instituts für Kontinentale Agrar- und Wirtschaftsforschung Gießen
- ab 1956 Lehrauftrag für Osteuropäische Geschichte an der Universität Marburg
- 1957 Direktor des Historischen Seminars der Universität Gießen, Abteilung Osteuropäische Geschichte
- 7.2.1957 Ernennung zum Honorarprofessor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Marburg
- 1958/59 Befreiung von den Lehrverpflichtungen an der Universität Marburg
- ab 1965 Absage der Vorlesungen an der Universität Marburg
- 1968 Verleihung der Palacký-Medaille der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften
- 1978 Emeritierung
Studium
1928-1935 Studium der Geschichte, Slawistik, Germanistik und Philosophie an der Universität Berlin
Akademische Qualifikation
- 27.7.1935 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Geschichte, Slawistik und Philosophie an der Universität Berlin
- 12.7.1941 Venia Legendi für das Fach Geschichte an der Universität Berlin
Akademische Vita
- Berlin, Universität / Philosophische Fakultät // Privatdozent / 1941
- Posen, Universität / Philosophische Fakultät // Privatdozent / 1941-1945
- Kiel, Universität / Philosophische Fakultät // Privatdozent / 1945-1947
- München, Universität / Philosophische Fakultät // Privatdozent / 1947-1951
- Münster, Universität / Philosophische Fakultät / Osteuropäische Geschichte / außerplanmäßiger Professor / 1951-1956
- Gießen, Universität / Philosophische Fakultät / Osteuropäische Geschichte und Allgemeine Wirtschaftsgeschichte / ordentlicher Professor / 1956-1978
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Osteuropäische Geschichte / Honorarprofessor / 1957-1965
Mitgliedschaften
1956 Mitglied der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung
Werke
Lebensorte
Berlin; Posen; Kiel; München; Liverpool; Münster (Westfalen); Gießen; Marburg
Familie
Vater
Ludat, N.N., Postinspektor
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 561.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ludat, Herbert“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17112_ludat-herbert> (aufgerufen am 10.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17112