Krüger, Gerhard* Karl Paul
Wirken
Werdegang
- bis 1920 Besuch des Realgymnasiums Berlin-Friedenau, dort Abitur
- 1920-1925 Studium der Geschichte, Nationalökonomie, Philosophie, Jura, Philologie und Germanistik an den Universitäten Jena, Tübingen und Marburg
- Mai 1925 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg, anschließend Studium der Theologie
- 13.7.1929 Venia Legendi in Philosophie an der Universität Marburg
- bis 1.4.1930 Stipendium der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft
- 1.4.1930-März 1932 Privatdozenten-Stipendium
- ab 1933 Lehrauftrag über Grenzgebiete zwischen Philosophie und Theologie
- 1934 Vertretung der Professur für Philosophie an der Universität Frankfurt am Main
- 1934-1935 Vertretung des Lehrstuhls für Philosophie von Prof. Mahnke in Marburg
- 1935-1936 Vertretung des Lehrstuhls für Philosophie an der Universität Göttingen
- 15.9.1938 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
- 1938 Umbenennung des Lehrauftrages an der Universität Marburg in Philosophiegeschichte
- 1939-1940 Vertretung des Lehrstuhls für Philosophie von Prof. Mahnke in Marburg
- 1940 Vertretung des Lehrstuhls für Philosophie an der Universität Münster
- 1.11.1940 Ernennung zum ordentlichen Professor sowie zum Direktor des Seminars für Philosophie der Universität Münster
- 1946 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Tübingen
- 1952 Ernennung zum ordentlichen Professor für Geschichte der Philosophie, Geschichtsphilosophie und Metaphysik an der Universität Frankfurt am Main
- 1953 Erkrankung und Berufsunfähigkeit infolge eines Schlaganfalls
- 1956 Emeritierung
Studium
1920-1925 Studium der Geschichte, Nationalökonomie, Philosophie, Jura, Philologie und Germanistik an den Universitäten Jena, Tübingen und Marburg
Akademische Qualifikation
- 5.1925 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg, anschließend Studium der Theologie
- 13.7.1929 Venia Legendi in Philosophie an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Privatdozent / 1929-1934
- Frankfurt am Main, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Lehrstuhlvertretung / 1934
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Lehrstuhlvertretung / 1934-1935
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Lehrstuhlvertretung / 1935-1936
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Privatdozent / 1936-1938
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophiegeschichte / nichtbeamteter außerordentlicher Professor / 1938-1939
- Marburg, Unviersität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Lehrstuhlvertretung / 1939-1940
- Münster, Unviersität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Lehrstuhlvertretung / 1940
- Münster, Unviersität / Philosophische Fakultät / Philosophie / ordentlicher Professor / 1940-1946
- Tübingen, Unviersität / Philosophische Fakultät / Philosophie / ordentlicher Professor / 1946-1952
- Frankfurt am Main, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte der Philosophie, Geschichtsphilosophie und Metaphysik / ordentlicher Professor / 1952-1956
Werke
Lebensorte
Berlin; Jena; Marburg; Frankfurt am Main; Göttingen; Münster (Westfalen); Tübingen
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Krüger, Max, 1865–1948, Oberregierungsrat, Sohn des Heinrich Krüger, Eisenbahnbetriebssekretär in Erfurt, und der Magdalene Quitt
Mutter
Jähnigen, Martha, 1874–1956, Tochter des Moritz Jähnigen, Musiklehrer, und der Pauline Niedtner
Partner
Bock, Erna, (⚭ Marburg 7.11.1925) * 1895, Tochter des Peter Bock, Kaufmann in Saargemünd, und der Elisabeth Klöckner
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 13, Berlin 1982, S. 104 (Richard Schaeffler)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 550
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 299-307 (Hans-Georg Gadamer)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Krüger, Gerhard* Karl Paul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17102_krueger-gerhard-karl-paul> (aufgerufen am 18.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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