Kommerell, Max
Wirken
Werdegang
- bis 1919 Besuch der Lateinschule Waiblingen sowie des Cannstatter Gymnasiums, dort Abitur
- 1919-1923 Studium der Germanistik, Philosophie, Geschichte und Romanistik an den Universitäten Tübingen, Heidelberg und Marburg
- 2.1924 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg in den Fächern Germanistik, Geschichte und Französisch
- 16.7.1930 Venia Legendi im Fach Germanische Philologie an der Universität Frankfurt am Main, anschließend Tätigkeit als Privatdozent
- ab 1933 Lehrauftrag für Deutsche Philologie, inbesondere Deutsche Verslehre und Versgeschichte an der Universität Frankfurt
- 1935 Vertretung des Lehrstuhls für Neuere Sprach- und Literaturgeschichte an der Universität Bonn
- 1935-1936 Vertretung des Lehrstuhls für Germanistik an der Universität Gießen
- 3.8.1938 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor an der Universität Frankfurt am Main
- 1938-1939 Vertretung des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Philologie an der Universität Köln
- 1939 Eintritt in die NSDAP
- 4.11.1939 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Frankfurt am Main
- 1941 Vertretung des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Marburg
- 1.4.1941 Ernennung zum ordentlichen Professor für Deutsche Philologie sowie zum Direktor des Germanistischen Seminars der Universität Marburg
- 1944 Beurlaubung aus Gesundheitsgründen
Studium
1919-1923 Studium der Germanistik, Philosophie, Geschichte und Romanistik an den Universitäten Tübingen, Heidelberg und Marburg
Akademische Qualifikation
- 2.1924 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg in den Fächern Germanistik, Geschichte und Französisch
- 16.7.1930 Venia Legendi im Fach Germanische Philologie an der Universität Frankfurt am Main
Akademische Vita
- Frankfurt am Main, Universität / Philosophische Fakultät / Germanische Philologie / Privatdozent / 1930-1933
- Frankfurt am Main, Universität / Philosophische Fakultät / Deutsche Philologie, inbesondere Deutsche Verslehre und Versgeschichte / Privatdozent / 1933-1935
- Bonn, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Sprach- und Literaturgeschichte / Lehrstuhlvertretung / 1935
- Gießen, Universität / Philosophische Fakultät / Germanistik / Lehrstuhlvertretung / 1935-1936
- Frankfurt am Main, Universität / Philosophische Fakultät / Deutsche Philologie, inbesondere Deutsche Verslehre und Versgeschichte / Privatdozent / 1935-1938
- Frankfurt am Main, Universität / Philosophische Fakultät / Germanische Philologie / außerordentlicher Professor / 1938
- Köln, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Deutsche Philologie / Lehrstuhlvertretung / 1938-1939
- Frankfurt am Main, Universität / Philosophische Fakultät / Germanische Philologie / außerplanmäßiger Professor / 1939-1941
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Deutsche Literaturgeschichte / Lehrstuhlvertretung / 1941
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Deutsche Philologie / ordentlicher Professor / 1941-1944
Werke
Lebensorte
Waiblingen; Cannstatt; Tübingen; Heidelberg; Marburg; Frankfurt am Main; Bonn; Gießen; Köln
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Kommerell, Eugen, 1854–1936, Dr. med., Medizinalrat, Oberamtsarzt von Cannstatt-Waiblingen, Sohn des Ferdinand Kommerell, GND, 1818–1872, Dr. phil., Professor und Vorstand der Realschule, Universitätsprofessor in Tübingen, und der Julie Steudel
Mutter
Kleinmann, Julie* Maria Theresia, 1860–1912, Tochter des Ernst Kleinmann, Landgerichtsrat in Ellwangen, und der Julie Roller
Partner
Franck, Antonie Emma Erika, (⚭ Frankfurt am Main 4.7.1938)
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5767 (Marburg, Sterbenebenregister, 1944, Nr. 751)
Literatur
- Kai Köhler, Max Kommerell, in: Kai Köhler/Burghard Dedner/Waltraud Strickhausen (Hrsg.), Germanistik und Kunstwissenschaften im „Dritten Reich“. Marburger Entwicklungen 1920 - 1950 (Academia Marburgensis 10), München 2005, S. 399-439
- Neue deutsche Biographie, Bd. 12, Berlin 1980, S. 481-483 (Martin Glaubrecht)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 547
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 275-287 (Helmut Strebel)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kommerell, Max“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17101_kommerell-max> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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