Klein, Johannes
geboren
2.10.1904 Gummersbach gestorben
21.11.1973 Wehrda (Marburg) Beruf
Germanist, Professor Titel
Prof. Dr. phil. GND-Explorer
116212292
Klein, Johannes
Wirken
Werdegang
- 1911-1914 Besuch der evangelischen Volksschule in Mülheim-Styrum
- 1914-1915 Besuch der Volksschule an der Blücherstraße in Düsseldorf
- 1915-3.1924 Besuch des Städtischen Gymnasiums an der Klosterstraße Düsseldorf, dort Abitur
- 1924-1928 Studium der Philosophie, Literaturgeschichte, Geschichte, Nationalökonomie sowie Religionsgeschichte an den Universitäten Köln, Marburg und München
- ab 1925 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
- 1925-1927 Mitglied des Stahlhelm sowie des Freikorps Oberland
- 7. bzw. 8.1928 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
- 1928-1933 Aufenthalt in Bonn
- 24.5.1933 Venia Legendi für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Marburg
- 21.2.1938 Entzug der Venia Legendi wegen der Ehe mit einer sogenannten Halbjüdin
- 9.1938-4.1940 Hochschullektor an der Universität Göteborg
- 4.1940-5.1945 Lektor der Deutschen Akademie Göteborg
- 1945 Rückkehr nach Marburg
- 8.11.1945 Rehabilitierung an der Universität Marburg, anschließend Assistent am Germanistischen Seminar
- 1946/57 Studienurlaub
- 6.1.1948 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
- 1952/53 Beurlaubung
- 1954 Diätendozentur für Neuere Deutsche Literaturgeschichte
- 4.7.1959 Ernennung zum ordentlichen Professor
- 1961 Beurlaubung aus Gesundheitsgründen
- 1965 Forschungssemester
- 1966/67 Beurlaubung an die Universitäten New Hampshire, Maine und Vermont
- 8.-11.1967 Vortragsreise nach Neuseeland, Australien und Japan
- 28.6.-8.1968 Beurlaubung wegen einer Gastprofessour an der Sommerschule der Universität New Hampshire
- 27.1.1969 Ernennung zum Direktor des Instituts für Neuere Deutsche Literatur
- 1969/70 Ausfall der Vorlesungen aus Krankheitsgründen
- 1970 Forschungssemester
- 1.10.1970 Emeritierung
Studium
1924-1928 Studium der Philosophie, Literaturgeschichte, Geschichte, Nationalökonomie sowie Religionsgeschichte an den Universitäten Köln, Marburg und München
Akademische Qualifikation
- 7. bzw. 8.1928 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
- 24.5.1933 Venia Legendi für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Deutsche Literaturgeschichte / Privatdozent / 1933-1938
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Deutsche Literaturgeschichte / außerplanmäßiger Professor / 1948-1959
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Deutsche Literaturgeschichte / ordentlicher Professor / 1959-1970
Werke
Lebensorte
Mülheim an der Ruhr; Düsseldorf; Marburg; Göteborg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Verfolgungsgrund
NS-Rassenideologie
Dienstenthebung
1938-02-21
Familie
Vater
Klein, N.N., Prediger
Nachweise
Literatur
- Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse, Berlin 2023, S. 165
- Kai Köhler, Johannes Klein, in: Kai Köhler, Burghard Dedner/Waltraud Strickhausen (Hrsg.), Germanistik und Kunstwissenschaften im „Dritten Reich“. Marburger Entwicklungen 1920 - 1950 (Academia Marburgensis 10), München 2005, S. 293-332
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 543
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Klein, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17099_klein-johannes> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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