Bartels, Karl* Franz Hellmuth
geboren
10.2.1823 Minden (Westfalen) gestorben
13.11.1901 Kassel Beruf
Jurist, Staatsanwalt, Oberstaatsanwalt Titel
Dr. jur. h.c. Konfession
evangelischAndere Namen
Weitere Namen
Bartels, Carl* Franz Hellmuth
Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Aachen
- Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bonn, Heidelberg und Berlin
- 1847 Eintritt in den preußischen Justizdienst
- 1852 Gerichtsassessor und Staatsanwaltsgehilfe in Berlin, später Staatsanwalt in Luckau, Landsberg an der Warthe und Frankfurt (Oder)
- 1872 Oberstaatsanwalt in Marienwerder
- 1873 Oberstaatsanwalt in Kassel
- seit 1878/79 nebenbei Justitiar der ReichsbanksteIle Kassel
- beschäftigte sich mit der Fürsorge entlassener Strafgefangener
- 1876 Mitglied des Vereins für Naturkunde in Kassel, 1888-1894 Vorsitzender des Vereins, seit 1897 Ehrenvorsitzender, er forschte auf dem Gebiet der Coleopterologie (Käferkunde) und veröffentlichte seine wissenschaftlichen Abhandlungen in der Vereinszeitschrift, stiftete seine Sammlung dem Naturkundemuseum in Kassel
- 1897 Dr. jur. h.c. der Universität Marburg
- Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse mit Schleife
- Träger des Kronenordens 2. Klasse
- Träger des Waldeckschen Verdienstordens 1. Klasse
Lebensorte
Aachen; Bonn; Heidelberg; Berlin; Luckau; Kassel
Familie
Vater
Bartels, Carl, Oberregierungsrat
Mutter
Tröschel, Therese
Partner
Voigt, Julie Johanna
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 910 Nr. 5457 (Kassel I, Sterbenebenregister, 1901, Nr. 1450)
Literatur
- Wannagat (Hrsg.), Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen), Köln u. a. 1990, S. 377
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bartels, Karl* Franz Hellmuth“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17092_bartels-karl-franz-hellmuth> (aufgerufen am 11.04.2026)
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