Kessel, Eberhard

Kessel, Eberhard
Wirken
Werdegang
- 1917-1925 Besuch der Privat-Vorschule in Aurich, des Helmholtz-Gymnasiums in Berlin-Friedenau sowie der Humanistischen Gymnasien in Aurich, Erfurt und Halberstadt, dort Abitur
- 1925-1930 Studium der Geschichte, der Klassischen Sprachen sowie der Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin
- 1925-1927 während des Studiums Buchhandelslehre in Leipzig
- 1928-1930 Wissenschaftliche Hilfskraft am Historischen Seminar der Universität Berlin
- 1930-1931 persönlicher Assistent von Prof. Robert Holtzmann
- 24.2.1931 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Geschichte, Philosophie und Mittellatein an der Universität Berlin
- 1931-1936 Forschungsstipendium der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft zur Beendigung des früheren preußischen Generalstabswerks über den Siebenjährigen Krieg mit zeitweisen Unterbrechungen
- 1.9.1936 Dr. phil. habil. an der Universität Berlin
- 11.1939 Eintritt in die Kriegswissenschaftliche Abteilung des Generalstabs des Heeres mit der Hauptaufgabe, die Geschichte des Preußischen Generalstabes bis zum Ersten Weltkrieg zu schreiben
- 1940-1946 aktiver Wehrdienst und Kriegsgefangenschaft
- 22.5.1946 Venia Legendi im Fach Mittlere und Neuere Geschichte, insbesondere amerikanische Geschichte, gleichzeitig Ernennung zum Dozenten mit Lehrauftrag
- 9.9.1948 Ernennung zum planmäßigen Diätendozenten
- 16.8.1954 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
- 1.5.1962 ordentlicher Professor für Mittlere, Neuere und Neueste Geschichte sowie Direktor des Historischen Seminars Abt. IV an der Universität Mainz
- 31.3.1972 Emeritierung
Funktion
- Mainz, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1968/69
- Mainz, Universität, Philosophische Fakultät, Prodekan, 1969-1971
Studium
1925-1930 Studium der Geschichte, der Klassischen Sprachen sowie der Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin
Netzwerk
Holtzmann, Robert <Lehrer>, GND, * Heidelberg 17.10.1873, † Halle an der Saale 27.6.1946, Historiker
Akademische Qualifikation
- 24.2.1931 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Geschichte, Philosophie und Mittellatein an der Universität Berlin
- 1.9.1936 Dr. phil. habil. an der Universität Berlin
- 22.5.1946 Venia Legendi im Fach Mittlere und Neuere Geschichte, insbesondere amerikanische Geschichte
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mittlere und Neuere Geschichte / Privatdozent / 1946-1948
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mittlere und Neuere Geschichte / planmäßiger Diätendozent / 1948-1954
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mittlere und Neuere Geschichte / außerplanmäßiger Professor / 1954-1962
- Mainz, Universität / Philosophische Fakultät / Mittlere, Neuere und Neueste Geschichte / ordentlicher Professor / 1962-1972
Akademische Ämter
1968/69 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Mainz
1969-1971 Prodekan der Philosophischen Fakultät der Universität Mainz
Werke
Lebensorte
Aurich; Berlin; Erfurt; Halberstadt; Leipzig; Marburg; Mainz
Familie
Vater
Kessel, Paul, Staatsanwalt
Mutter
Woolnough, Helen
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 539
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kessel, Eberhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17091_kessel-eberhard> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17091