Stutte, Hermann

Stutte, Hermann
Wirken
Werdegang
- 1915-21.4.1928 Besuch der Oberrealschule Weidenau, dort Abitur
- 1928-1933 Studium der Medizin an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Bonn, Königsberg, Paris, Frankfurt am Main, München und Gießen
- 1933 Eintritt in die SA
- 15.1.1933 Medizinisches Staatsexamen
- 1.1.-31.10.1935 Medizinialpraktikant an verschiedenen Gießener Universitätskliniken
- Stipendiat der W. G. Kerckhoff-Stiftung Bad Nauheim
- 1934 Promotion zum Dr. med. in den Fächern Neurologie und Psychiatrie an der Universität Gießen
- 1.11.1935-1.5.1936 Wissenschaftlicher Assistent an der Universitäts-Nervenklinik Gießen
- 5.5.1936-31.3.1946 Wissenschaftlicher Assistent an der Universitäts-Nervenklinik Tübingen
- 1937 Eintritt in die NSDAP
- 1938 Eintritt in den NS-Ärztebund
- ab 1938 leitender Arzt der Abteilung für Kinder und Jugendliche an der Universitäts-Nervenklinik Tübingen
- 1939-1941 Kriegsdienst zunächst als Truppenarzt, später als Leiter einer Armeebeobachtungs-Abteilung für Nervenkranke bzw. einer Fachabteilung eines Kriegslazaretts
- 27.1.1944 Dr. med. habil. an der Universität Tübingen
- 25.5.1944 Venia Legendi für das Fach Psychiatrie und Neurologie an der Universität Tübingen
- 1946 Umhabilitation an die Universität Marburg
- ab 1.4.1946 Wissenschaftlicher Assistent an der Universitäts-Nervenklinik Marburg
- ab 19.9.1949 planmäßiger Oberarzt an der Universitäts-Nervenklinik Marburg
- 1950 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Marburg
- 1.11.1954 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie zum Leiter der Abteilung bzw. Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie des Instituts für ärztlich-pädagogische Jugendhilfe
- 17.9.1963 Ernennung zum ordentlichen Professor
- 1976 Verleihung des Titels Dr. phil. h.c. der Universität Marburg
- 1977 Verleihung des Titels Dr. jur. h.c. der Universität Göttingen sowie der Ehrennadel der Stadt Marburg
- 30.9.1977 Emeritierung
- 1979 Verleihung der Ehrennadel in Gold der Lebenshilfe für geistig behinderte Kinder
Studium
1928-1933 Studium der Medizin an den Universitäten Freiburg im Bresigau, Bonn, Königsberg, Paris, Frankfurt am Main, München und Gießen
Akademische Qualifikation
- 18.1.1935 Promotion zum Dr. med. in den Fächern Neurologie und Psychiatrie an der Universität Gießen
- 25.5.1944 Habilitation für das Fach Psychiatrie und Neurologie an der Universität Tübingen
Akademische Vita
- Tübingen, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / Privatdozent / 1944-1946
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / Privatdozent / 1946-1950
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / außerplanmäßiger Professor / 1950-1954
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / außerordentlicher Professor / 1954-1963
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / ordentlicher Professor / 1963-1972
- Marburg, Universität / Fachbereich 20 Humanmedizin / Psychiatrie und Neurologie / ordentlicher Professor / 1972-1977
Mitgliedschaften
1979 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und der Arbeitsgemeinschaft für Erziehungshilfe e. V.
Werke
Lebensorte
Freiburg im Breisgau; Bonn; Königsberg (Preußen); Gießen; Tübingen; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Stutte, Heinrich Wilhelm Friedrich*, GND, 1860–1932, Kaufmann
Mutter
Vitt, Wilhelmine
Partner
Thraum, Marieluise, Heirat 1938, Dr. med.
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 25, Berlin 2013, S. 658 f. (Matthias M. Weber)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 565
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 798 f., Nr. 4370
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 399
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stutte, Hermann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17013_stutte-hermann> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17013