Stertz, Georg
geboren
19.12.1878 Breslau heute Wrocław, Polen gestorben
19.3.1959 München Beruf
Psychiater, Neurologe, Professor Titel
Prof. Dr. med. GND-Explorer
105536787XWirken
Werdegang
- Besuch des König-Wilhelms-Gymnasiums Breslau
- bis 1902 Studium der Medizin an den Universitäten Freiburg, Breslau und München
- 1.4.1902-1.4.1903 Militärdienst
- 1.5.1903-15.5.1903 Übung zum Assistenten der Reserve
- 15.5.1903-1.11.1903 Volontärassistent am Krankenhaus Hamburg-Eppendorf
- 17.7.1903 Promotion zum Dr. med. an der Universität Breslau
- 1.11.1903-15.8.1904 Assistent am Pathologischen Institut der Universität Freiburg im Breisgau
- 15.8.1904-30.6.1906 Assistenzarzt am Krankenhaus Hamburg-Eppendorf
- 1.1.1907-1.1.1910 Assistenzarzt an der Psychiatrischen und Nervenklinik Breslau
- 1.1.1910-1.4.1910 Assistenzarzt an der Psychiatrischen und Nervenklinik Bonn
- 25.6.1910 Venia Legendi im Fach Psychiatrie und Neurologie an der Universität Bonn
- 1.4.1912-1.8.1914 Oberarzt an der Psychiatrischen und Nervenklinik Breslau
- 29.10.1912 Umhabilitation an die Universität Breslau
- 6.5.1914 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Breslau
- 1.8.1914-1.12.1915 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg als Stabsarzt
- 1.12.1915-1.1.1919 Oberarzt an der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universität Breslau
- 1.4.1919-1.10.1921 Oberarzt an der Psychiatrischen Klinik München
- 29.7.1919 Umhabilitation an die Universität München
- 1.10.1921 Ernennung zum ordentlichen Professor für Psychiatrie und Nervenkrankheiten an der Universität Marburg sowie zum Leiter der Psychiatrischen und Nervenklinik
- 1.4.1926 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Kiel
- 1937 Zwangsweise Entpflichtung von der Lehre aufgrund der Ehe mit einer Jüdin
- 2.1946 Ernennung zum ordentlichen Professor für Psychiatrie und Nervenheilkunde der Universität München
- 1952 Emeritierung, lebte in Krailling
- 1954 Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
Studium
bis 1902 Studium der Medizin an den Universitäten Freiburg, Breslau und München
Akademische Qualifikation
- 17.7.1903 Promotion zum Dr. med. an der Universität Breslau
- 25.6.1910 Habilitation im Fach Psychiatrie und Neurologie an der Universität Bonn
Akademische Vita
- Breslau, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / außerordentlicher Professor / 1914-1919
- München, Universität / Medizinische Fakultät /// 1919-1921
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Nervenkrankheiten / ordentlicher Professor / 1921-1926
- Kiel, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Nervenkrankheiten / ordentlicher Professor / 1926-1937
- München, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Nervenheilkunde / ordentlicher Professor / 1946-1952
Lebensorte
Breslau; Freiburg im Breisgau; Bonn; München; Hamburg; Marburg; Kiel; Krailing bei München
Familie
Partner
Alzheimer, Gertrud* Anna, * Frankfurt am Main 11.3.1895, † 1980, Tochter des Alois Alzheimer, 1864-1915, Professor für Neurologie in München, und der Cecilie Wallerstein
Verwandte
- Stertz, Gabriele <Tochter>, starb 27 Jahre alt
- Koeppen, Hildegard, geb. Stertz <Tochter>, * Breslau 4.10.1918, † 11.11.2011, verheiratet I. mit N.N. Sonntag, gefallen, verheiratet II. mit Wilhelm Koeppen, Dr.med., Nervenarzt, Medizinalrat
- Stertz, Hans <Sohn>, Landwirt in Bayern
Nachweise
Quellen
- Vorschlagsliste Bayerische Staatskanzlei Nr. 48 vom 8. Januar 1954, veröffentlicht im Bundesanzeiger Nr. 45/1954 vom 5. März 1954
Literatur
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stertz, Georg“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17006_stertz-georg> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17006