Sieling, Johann Heinrich*
geboren
13.1.1877 Langen gestorben
15.4.1948 Frankfurt am Main Beruf
Schreiner, Kassenangestellter, Verwaltungsinspektor, Kommunalpolitiker Konfession
freireligiösWirken
Werdegang
- Ausbildung zum Schreiner
- 1902 Eintritt in die SPD
- 1910 Wahl zum Abgeordneten der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung auf der Liste der SPD des Stadtteils Heddernheim
- ab 1913 Kassenangestellter, später Verwaltungsinspektor bei der AOK in Frankfurt am Main, wahrscheinlich bis 1932
- Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg
- 1919, 1924, 1928 und 1929 Wiederwahl zum Stadtverordneten
- Im Stadtparlament Mitglied im Hochbauausschuss, Tiefbauausschuss und mehreren Deputationen
- Nach Zwangsauflösung der Gemeindevertretungen in Preußen keine weitere Kandidatur
- Juni 1933 mehrtägige Schutzhaft im Frankfurter Polizeigefängnis
- 22.8.1944-5.9.1944 Haft im Rahmen der „Aktion Gitter“
Funktion
- Frankfurt am Main, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (SPD), 1910-1933
Lebensorte
Frankfurt am Main
Familie
Vater
Sieling, Johannes, Gemüsehändler in Heddernheim
Mutter
Herbst, Anna Eva, † Frankfurt am Main 7.11.1897, 62 Jahre alt
Partner
Schwalbach, Helene, (⚭ Frankfurt am Main-Heddernheim 9.3.1902) * Rödelheim 17.2.1877, Tochter des Valentin Schwalbach, Tagelöhner, und der Elisabetha Borstelmann
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 903 Nr. 11213 (Frankfurt IV, Sterbenebenregister, 1948, Nr. 728/IV)
Literatur
- Bermejo, Die Opfer der Diktatur. Frankfurter Stadtverordnete und Magistratsmitglieder als Verfolgte des NS-Staates, Frankfurt am Main 2006, S. 340 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sieling, Johann Heinrich*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16975_sieling-johann-heinrich> (aufgerufen am 14.04.2026)
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