Schölmerich, Paul
geboren
27.6.1916 Kasbach-Ohlenberg gestorben
14.8.2015 Mainz Beruf
Internist, Professor Titel
Prof. Dr. med.; Dr. med. h.c. GND-Explorer
1065279264
Schölmerich, Paul
Wirken
Werdegang
- 1922-1935 Besuch bis 1926 der Volksschule, dann des Humanistischen Gymnasiums in Linz am Rhein, dort Abitur
- 1935-1941 Studium der Medizin und Psychologie an den Universitäten Bonn, Innsbruck, Wien und Leipzig
- 10.11.1938-23.7.1944 Kriegsdienst in der Wehrmacht im Sanitätsdienst und Kriegsgefangenschaft
- 20.6.1941 Medizinisches Staatsexamen in Leipzig
- 26.6.1941 Promotion zum Dr. med. an der Universität Leipzig
- 1.10.-31.12.1942 Abkommandierung an das Kerckhoff-Institut für Herzforschung in Bad Nauheim, anschließend bis 1.7.1944 Truppenarzt in Russland
- 1.7.1944-31.12.1945 Tätigkeit am Kerckhoff-Institut
- 1.1.1946-30.5.1947 Betrauung mit der Verwaltung einer Wissenschaftlichen Assistentenstelle an der Medizinischen Universitätsklinik Marburg
- ab 1.6.1947 Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent
- 17.5.1952 Venia Legendi für Innere Medizin an der Universität Marburg
- 1.10.1956 Ernennung zum Oberarzt an der Medizinischen Klinik
- 8.4.1958 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
- 1.1.-31-3-1960 Studienaufenthalt in den USA
- ab 16.10.1962 Beauftragung mit der Verwaltung des ordentlichen Lehrstuhls für Innere Medizin und mit der kommissarischen Leitung der Medizinischen Klinik der Universität Marburg
- 1.11.1963-31.1.1964 Beurlaubung zur Vertretung des ordentlichen Lehrstuhls für Innere Medizin an der Universität Mainz
- 9.12.1963 Ernennung zum ordentlichen Professor für Innere Medizin an der Universität Mainz
- 21.1.1964 Ernennung zum Direktor der 2. Medizinischen Klinik und Poliklinik Mainz
- 1974 Verleihung der Ernst-von-Bergmann-Plakette
- 1982 Emeritierung
- 1986 Verleihung der Ludwig-Heilmeyer-Medaille in Gold
- 1987 Verleihung des Titels Dr. med. h.c. der Universität Bochum
- 1994 Verleihung der Paracelsus-Medaille der Deutschen Ärzteschaft
- 2000 Verleihung der Gustav-von-Bergmann-Medaille in Gold der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
Studium
1935-1941 Studium der Medizin und Psychologie an den Universitäten Bonn, Innsbruck, Wien und Leipzig
Akademische Qualifikation
- 26.6.1941 Promotion zum Dr. med. an der Universität Leipzig
- 17.5.1952 Venia Legendi für Innere Medizin an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / Privatdozent / 1952-1958
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / außerplanmäßiger Professor / 1958-1962
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / Lehrstuhlvertretung / 1962-1963
- Mainz, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / Lehrstuhlvertretung / 1963
- Mainz, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / ordentlicher Professor / 1963-1982
Werke
Lebensorte
Linz am Rhein; Bonn; Innsbruck; Wien; Leipzig; Bad Nauheim; Marburg; Mainz
Familie
Vater
Schölmerich, N.N., Bahnmeister
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 375
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schölmerich, Paul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16946_schoelmerich-paul> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16946