Scheld, Karl* Louis

 
geboren
31.7.1886 Gladenbach (Kreis Biedenkopf)
gestorben
13.3.1943 Frankfurt am Main
Beruf
Schlosser, Metallarbeiter, Dreher, Betriebsratsvorsitzender, Kommunalpolitiker

Wirken

Werdegang

  • Ausbildung zum Schlosser
  • Übersiedelung nach Frankfurt am Main
  • als Metallarbeiter in den Adlerwerken beschäftigt
  • 1929 Dreher in den Adlerwerken
  • Wahl in den Betriebsrat
  • hauptberuflich als Betriebsratsvorsitzender tätig
  • 1928-1933 Abgeordneter (SPD) im Frankfurter Stadtparlament, dort Mitglied im Hochbauausschuss und Sozialpolitischen Ausschuss sowie in mehreren Deputationen
  • 12.3.1933 Wiederwahl bei den Kommunalwahlen, Amtseinführung und Wahl in Bauausschuss und Sozialpolitischen Ausschuss
  • 2.5.1933 als Gewerkschafter und Betriebsratsvorsitzender verhaftet und im SA-Lager „Perlenfabrik“ misshandelt, dadurch bleibender Herzschaden
  • 23.5.1933 Niederlegung des Mandats
  • 1933-1937 erwerbslos
  • danach als Tankstellenpächter tätig
  • 1943 Tod nach Herzoperation

Funktion

  • Frankfurt am Main, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (SPD), 1928-1933

Lebensorte

Frankfurt am Main

Familie

Vater

Scheld, Johann Jost, * Gladenbach 6.7.1860, Dachdeckergeselle, Sohn des Johann Jost Scheld, Ackermann, und der Elisabethe Sammer

Mutter

Weiß, Elisabetha, * Frohnhausen 20.1.1858, Heirat Gladenbach 13.9.1885, Tochter des Karl Weiß, Ackermann, und der Margarethe Rich

Partner

Burk, Anna Elisabetha, (⚭ Frankfurt am Main 1.3.1911) * Weidenhausen (Kreis Biedenkopf) 24.5.1888, Tochter des Johann Jakob Burk, Hüttenarbeiter, und der Elisabetha Vaubel

Nachweise

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Scheld, Karl* Louis“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16876_scheld-karl-louis> (aufgerufen am 15.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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