Hofmann, Erich

Hofmann, Erich
Wirken
Werdegang
- 1901-1904 Besuch der Vorschule des Gymnasiums Augustum in Görlitz, 1904-1913 Besuch des Gymnasiums in Wiesbaden, dort 24.2.1913 Reifeprüfung
- 1913-1922 Studium der Klassischen Philologie und Sprachwissenschaft an der Universität Göttingen
- 3.8.1914-6.2.1919 Unterbrechung des Studiums wegen Kriegsdienst
- 26.7.1922 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Griechisch, Latein und Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Göttingen
- 8.12.1922 Staatsexamen in den Fächern Latein, Griechisch, Vergleichende Sprachwissenschaft und Russisch an der Universität Göttingen
- 4.1.1923 Diplom an der Universität Göttingen
- 1923-1925 Studium der Slavistik und Balkanistik an der Universitäten Leipzig und der Deutschen Universität Prag
- Sommer 1926 Studienreise nach Litauen
- 13.11.1926 Habilitation und Venia legendi im Fach Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Göttingen
- September-Dezember 1929 Austauschdozent am Herder-Institut Riga (Lettland)
- seit 1927 Mitglied des Wissenschaftlichen Prüfungsamtes Göttingen für Russisch
- 1933 Beitritt zur NSDAP
- 11.1933 Unterzeichner des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler
- 24.2.1934 Umhabilitation an die Universität Marburg
- ab Sommersemester 1934 Lehrauftrag für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Marburg
- 1.12.1934 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
- Sommersemester 1936 Lehrstuhlvertretung für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Münster
- 1.12.1936 Ernennung zum ordentlichen Professor für Vergleichende Sprachwissenschaft und Slavistik an der Universität Münster
- 1.8.1940 Ernennung zum ordentlichen Professor für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Deutschen Universität Prag
- 13.4.1943-13.4.1945 Abordnung ins Reichserziehungsministerium als Referent für Geisteswissenschaften
- 8.5.1945 Verhaftung durch die Tschechen
- 1.11.1950 Ernennung zum ordentlichen Professor für Vergleichende Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Kiel
- 1954/55 Rektor der Universität Kiel
- 31.3.1963 Emeritierung
Studium
1913-1922 Studium der Klassischen Philologie und Sprachwissenschaft an der Universität Göttingen
1923-1925 Studium der Slavistik und Balkanistik an der Universitäten Leipzig und der Deutschen Universität Prag
Netzwerk
Hermann, Eduard <akademischer Lehrer>, GND, 1869-1950, Linguist
Akademische Qualifikation
- 26.7.1922 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Griechisch, Latein und Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Göttingen
- 13.11.1926 Habilitation im Fach Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Göttingen
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / / außerordentlicher Professor / 1934-1936
- Münster, Universität / / Vergleichende Sprachwissenschaft und Slavistik / ordentlicher Professor / 1936-1940
- Prag, Deutsche Universität / / Vergleichende Sprachwissenschaft / ordentlicher Professor / 1940-1943
- Kiel, Universität / / Vergleichende Indogermanische Sprachwissenschaft / ordentlicher Professor / 1950-1963
Akademische Ämter
1954/55 Rektor der Universität Kiel
Lebensorte
Görlitz; Wiesbaden; Göttingen; Leipzig; Prag; Riga; Marburg; Münster (Westfalen); Kiel
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Hofmann, N.N:, Oberlyzeal- und Studienanstalts-Direktor
Nachweise
Literatur
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hofmann, Erich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16864_hofmann-erich> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16864