Hein, David
geboren
1671 Marburg gestorben
11.6.1720 Beruf
Jurist, Samthofgerichtsrat Konfession
evangelisch GND-Explorer
123351162Wirken
Werdegang
- 1688 Jurastudium an der Universität Marburg, 1689 an der Universität Jena und 1694 an der Universität Halle an der Saale
- nach Rückkehr von einer Bildungsreise 1699 Regierungs- und Grenzsekretär in Kassel
- 1701 Sekretär bei Prinz Wilhelm, Begleiter auf dessen Englandreise;
- 1703 ebenfalls Sekretär bei Erbprinz Friedrich I., der ihn zum Rat ernannte und den er auf seinen Feldzügen begleitete
- 1713-1719 Samthofgerichtsrat in Marburg
- 1716-1719 in Schweden als wichtigster Berater des Erbprinzen, fällt aber den Intrigen bei der
- Thronbesteigung Friedrichs zum Opfer
Familie
Vater
Hein, Georg, 1629–1699, Konsistorialrat, Dekan und Superintendent in Kassel
Mutter
Curtius, Anna Katharina, † 1708, Tochter des Heinrich Curtius, Ratsherr in Kassel
Partner
Pfreund, Amalia Katharina von, Tochter des Adolph Friedrich von Pfreund, Gräflich Erbachischer Geheimer Rat und Oberamtmann
Verwandte
- Hein, Johann Christoph <Bruder>, * Kassel 1664, † Felsberg 1689, Pfarrer in Felsberg, verheiratet Kassel 30.5.1689 mit Elisabeth Vultejus, * Kassel 20.10.1667, † 1717
- Hein, Hermann Adolf <Sohn>
- Hein, Johann Karl Ludwig <Sohn>
- Hein, Levin Georg Friedrich <Sohn>
Nachweise
Literatur
- Wannagat (Hrsg.), Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen), Köln u. a. 1990, S. 426 f.
- Bätzing, Pfarrergeschichte des Kirchenkreises Homberg. Von den Anfängen bis 1984, Marburg 1988, S. 523 (zum Bruder)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hein, David“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16844_hein-david> (aufgerufen am 16.04.2026)
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