Heimsoeth, Heinz
geboren
12.8.1886 Köln gestorben
10.9.1975 Köln Beruf
Philosoph, Professor Titel
Prof. Dr. phil. GND-Explorer
11854800XWirken
Werdegang
- 1896-1905 Besuch des Gymnasiums St. Augustin in Köln, dort 1905 Abitur
- 1905-1911 Studium der Philosophie, Mathematik und Kunstgeschichte an den Universitäten Heidelberg, Berlin und Marburg
- Unterbrechung der Studien durch Militärpflicht
- 1.3.1911 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
- 1912 Studienjahr am Collegé de France in Paris (Frankreich)
- 1914-1918 Übersetzertätigkeit für französische Kriegsgefangene
- ab 10.1.1921 Lehrauftrag für Ästhetik an der Universität Marburg
- 12.1921 Privatdozentenstipendium
- 27.1.1922 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Ästhetik an der Universität Marburg
- 12.7.1923 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Königsberg
- 1931 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Köln
- 1933 Beitritt zur NSDAP
- 1933 und 1943/44 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Köln
- 1.6.1934 Beitritt zum Nationalsozialistischen Lehrerbund, Austritt am 13.5.1939
- Vorstandsmitglied der Deutschen Philosophischen Gesellschaft
- 1949 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literaturen zu Mainz
- 1954 Emeritierung
- 1966 Ernennung zum Ehrendoktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln
Studium
1905-1911 Studium der Philosophie, Mathematik und Kunstgeschichte an den Universitäten Heidelberg, Berlin und Marburg
Netzwerk
- Dilthey, Wilhelm* Christian Ludwig <Lehrer>, * Biebrich am Rhein 19.11.1833, † Seis am Schlern (Tirol) 1.10.1911, Theologe, Philosoph
- Riehl, Alois* Adolf <Lehrer>, GND, 1844-1924, Philosoph
- Cassirer, Ernst <Lehrer>, GND, 1874-1945, Philosoph
- Cohen, Hermann <Lehrer>, , 1842-1918, Philosoph
- Natorp, Paul* Gerhard <Lehrer>, , 1854-1924, Philosoph
- Hartmann, Paul Nicolai* <Lehrer>, , 1882-1950, Philosoph
- Bergson, Henri*-Louis <Lehrer>, GND, 1859-1941, Philosoph
- Janet, Pierre*-Marie-Félix <Lehrer>, GND, 1859-1947, Philosoph, Psychiater
Akademische Qualifikation
- 1.3.1911 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg zum Thema "Descartes’ Methode der klaren und deutlichen Erkenntnis"
- 30.7.1913 Habilitation im Fach Philosophie an der Universität Marburg mit der Schrift "Leibniz’ Methode der formalen Begründung"
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Ästhetik / außerordentlicher Professor / 1922-1923
- Königsberg, Universität / / / ordentlicher Professor / 1923-1931
- Köln, Universität / / / ordentlicher Professor / 1931-1954
Akademische Ämter
1933 und 1943/44 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Köln
Mitgliedschaften
1949 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literaturen zu Mainz
Werke
- Die sechs großen Themen der abendländischen Metaphysik und der Ausgang des Mittelalters, Berlin 1922
- Geschichtsphilosophie, Bonn 1948.
- Metaphysische Voraussetzungen und Antriebe in Nietzsches „Immoralismus“, Mainz 1955.
- Atom, Seele, Monade. Historische Ursprünge und Hintergründe von Kants Antinomie der Teilung, Mainz 1960.
- Hegels Philosophie der Musik, Bonn 1964.
- Metaphysik der Neuzeit, München 1967.
Lebensorte
Köln; Heidelberg; Berlin; Marburg; Paris; Königsberg (Preußen)
Familie
Vater
Heimsoeth, N.N., Arzt
Verwandte
Heimsoeth, Friedrich <Großonkel>, GND, 1814-1877, Klassischer Philologe
Nachweise
Literatur
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heimsoeth, Heinz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16833_heimsoeth-heinz> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16833