Glaser, Otto Kurt*

Glaser, Otto Kurt*
Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Wetzlar, dort 19.2.1898 Abitur
- 1898-1902 Studium der Neueren Sprachen und Geschichte an den Universitäten Gießen und Marburg
- seit 1898 Mitglied des Corps Starkenburgia
- 30.7.1902 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Gießen
- 4.3.1903 Staatsexamen an der Universität Gießen
- Schuldienst an der Oberrealschule in Essen und den Gymnasien in Mülheim an der Ruhr und Moers
- Sommersemester 1904 Studium an der Universität Paris (Frankreich)
- ab Ostern 1905 Oberlehrer bzw. Oberstudienrat an der Oberrealschule und am Realgymnasium in Marburg
- 27.4.1912 Habilitation und Venia legendi für das Fach Romanistik an der Universität Marburg
- WS 1914/15 Ausfall der Vorlesungen
- 1917 Prädikat Professor
- ab WS 1920/21 Lehrauftrag für Romanische Sprachwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung des Französischen an der Universität Marburg und gleichzeitig Einschränkung der Tätigkeit als Lehrer
- 1921 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor der Universität Marburg
- 1924-1925 Lehrstuhlvertretung für Romanische Philologie an der Universität Marburg, daneben Tätigkeit an der Schule
- Mitdirektor des Romanischen Seminars der Universität Marburg
- 1929 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Gießen
- 1938 Emeritierung
Studium
1898-1902 Studium der Neueren Sprachen und Geschichte an den Universitäten Gießen und Marburg
Sommersemester 1904 Studium an der Universität Paris (Frankreich)
Netzwerk
Gottschalk, Walter* Karl Gustav <Schüler>, GND, 1894-1969, Romanist
Akademische Qualifikation
- 30.7.1902 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Gießen
- 27.4.1912 Habilitation für das Fach Romanistik an der Universität Marburg mit demThema "Beiträge zur Geschichte der politischen Literatur Frankreichs in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts"
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / / außerordentlicher Professor / 1921-1928
- Gießen, Universität / / / ordentlicher Professor / 1929-1938
Werke
Lebensorte
Wetzlar; Gießen; Marburg; Essen; Mülheim an der Ruhr; Moers; Paris
Familie
Vater
Glaser, Adalbert, GND, 1845–1898, Dr., Gymnasialprofessor am Gymnasium zu Wetzlar
Mutter
Schäffer, Lina, 1845–1912
Partner
Fabricius, Lina Amalie Bertha*, (⚭ Marburg 7.10.1911) * München 27.4.1889, † Gießen 7.12.1978, Tochter des Wilhelm Fabricius, GND, 1857-1942, Prof. Dr., Marburger Universitätsoberbibliothekar, und der Henriette Schneck, 1859-1941
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 905 Nr. 392 (Gießen, Sterbenebenregister, 1946, Nr. 1093)
Literatur
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 233, Nr. 1311
- Gundel/Moraw/Press (Hrsg.), Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1982, S. 287-297 (Albert Dambron)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 504
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Glaser, Otto Kurt*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16812_glaser-otto-kurt> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16812