Froese, Leonhard
Wirken
Werdegang
- 1940-1941 Besuch der Oberschule Nr. 22 in Saporoskje, dort Ostern 1941 Reifeprüfung
- 1941-1945 Wehrmacht und Gefangenschaft
- 1944-1949 Studium der Rechts- und Geisteswissenschaften an den Universitäten Breslau, Göttingen und Basel
- 21.12.1949 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Soziologie an der Universität Göttingen
- ab Sommersemester 1950 wissenschaftlicher Assistent am Erziehungswissenschaftlichen Seminar der Universität Hamburg
- 1956 Gastdozent an der Freien Universität Berlin
- 1957 Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Freien Universität Berlin
- 18.12.1957 Venia legendi im Fach Pädagogik an der Universität Göttingen
- ab 1958 Professor an der Universität Münster
- 1959 Ablehnung eines Rufes an die Wirtschaftshochschule Mannheim
- ab 1960 ordentlicher Professor für Vergleichende Erziehungswissenschaft, Historische Pädagogik und Bildungspolitik an der Universität Marburg
- 1963 Forschungsstipendium für die USA
- 1965 Ablehnung eines Rufes an die Universität München
- seit 1968 Präsident der Deutschen Pestalozzi-Gesellschaft
- 1969-1970 Rektor der Universität Marburg
- 1975/76 Prodekan des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität Marburg
- Mitglied der Enquête Kommission für Auswärtige Kulturpolitik des Deutschen Bundestages der 6. und 7. Legislaturperiode
- 1984/85 Dekan am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Marburg
- 1985/86 Gastprofessor an der Harvard University in Cambridge (USA)
- 1989 Emeritierung
Funktion
- Marburg, Universität, Rektor, 1969-1970
Studium
1944-1949 Studium der Rechts- und Geisteswissenschaften an den Universitäten Breslau, Göttingen und Basel
Akademische Qualifikation
- 21.12.1949 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Soziologie an der Universität Göttingen
- 1957 Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Freien Universität Berlin
Akademische Vita
- Münster, Universität / / / Professor / 1958-1960
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Erziehungswissenschaften / ordentlicher Professor / 1960-1969
- Marburg, Universität / Erziehungswissenschaften / Erziehungswissenschaft / ordentlicher Professor / 1970-1989
- Cambridge, Harvard University / / / Gastprofessor / 1985-1986
Akademische Ämter
1969-1970 Rektor der Universität Marburg
1975/76 Prodekan des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität Marburg
1984/85 Dekan am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Marburg
Mitgliedschaften
Mitglied der Enquête Kommission für Auswärtige Kulturpolitik des Deutschen Bundestages der 6. und 7. Legislaturperiode
seit 1968 Präsident der Deutschen Pestalozzi-Gesellschaft
Lebensorte
Marburg; Breslau; Göttingen; Basel
Familie
Vater
Froese, N.N., Ingenieur
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Froese, Leonhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16807_froese-leonhard> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16807